Samariterbund: „Smarte“ Pflege ist „fancy“

Am 12. Mai 2020 ist der „Tag der Pflegenden“: Der Samariterbund bedankt sich für den großen persönlichen Einsatz, der ein Altern in Würde ermöglicht.

Wien (OTS) - „Zunächst einmal möchte ich mich bei den Pflegerinnen und Pflegern bedanken, die jeden Tag Hilfe von Mensch zu Mensch leisten und mit großem persönlichen Einsatz ein Altern in Würde ermöglichen. Der Pflegebereich ist einem starken Wandel unterworfen und folgt zum Glück schon lange nicht mehr den antiquierten Konzepten mit riesigen Schlafsälen und eintöniger Breikost für die älteren Menschen“, erklärt Samariterbund-Geschäftsführer Mag. Wolfgang Dihanits anlässlich des „Internationalen Tages der Pflegenden“ am 12. Mai 2020. „Mit einer starken Qualitäts- und Image-Offensive zeigt sich, dass Pflege durchaus ‚smart‘ sein kann und durch den Einsatz von moderner Technologie und Digitalisierung ‚fancy‘ wird. Dabei stehen aber nicht nur die Kosten im Fokus, sondern vor allem die Qualität der Services sowie die Nachhaltigkeit und die Umweltverträglichkeit dieser modernen Projekte“, so Dihanits.

Der heurige Internationale Tag der Pflegenden steht unter dem Motto „Nursing the World to Health – Die Welt gesund pflegen“. Dabei weist der International Council of Nurses (ICN) darauf hin, dass der „Internationale Tag der (professionell) Pflegenden“ gefeiert wird – und nicht „der Pflege“. Auf diesen Unterschied legen die Pflegeberufsverbände großen Wert, denn es soll ausdrücklich die Leistung der beruflich Pflegenden im Fokus stehen. Der Aktionstag soll dazu dienen, das Thema „Pflege“ ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und alle Staaten aufzufordern, die nötigen Ressourcen bereitzustellen, um das Profil der Pflege zu schärfen und junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern. Und da heuer des 200. Geburtstages von Florence Nightingale gedacht wird, die als Begründerin der professionellen Krankenpflege gilt, wurde das Jahr 2020 von der Weltgesundheitsorganisation WHO zum weltweiten „Jahr der Pflegenden und Hebammen“ erklärt.

Der Samariterbund bietet eine starke Versorgungskette

"Der Samariterbund hat in den vergangenen Jahren sein Pflegeangebot umfassend ausgebaut und geht mit seinen modern geschulten Fachkräften genau dort auf die Menschen zu, wo sie sich befinden – vom Heimnotruf bis zur 24-Stunden-Betreuung", berichtet Dihanits. Weitere Dienstleistungen wie mobile Hauskrankenpflege, Heimhilfe oder Besuchsdienst helfen den SeniorInnen dabei, so lange wie möglich in den vertrauten vier Wänden zu leben. Der Samariterbund bietet für pflegebedürftige Menschen eine tragfähige Versorgungskette von der eigenen Wohnung bis zur Unterbringung in betreuten Altenwohn- und Pflegeheimen. Die nach internationalen Standards ausgebildeten Teams des Samariterbundes gehen in den mehr als 30 Pflegekompetenzzentren, Seniorenkompetenzzentren, Tageszentren und betreuten Wohneinrichtungen auf individuelle Wünsche gerne ein.

Das Pflegekonzept ist darauf ausgerichtet, die Selbständigkeit der Menschen durch die Einbindung des sozialen und familiären Milieus so lange wie möglich zu erhalten. Dabei legt man vor allem auch Wert auf soziale Betreuung und Möglichkeiten zu einer besseren Kommunikation. Kleine Hausgemeinschaften verbessern die Lebensqualität und fördern das Gefühl von Geborgenheit und Menschlichkeit.

„Die Pflege braucht eine Imageaufwertung“, fordert Dihanits. „Neue Konzepte zur Entlastung pflegender Angehöriger müssen erarbeitet werden.“ Dazu zählen neben jährlicher Valorisierung des Pflegegeldes, gesetzlich zugesicherter Pflegekarenz und Pflegeteilzeit auch der gründliche Ausbau aller Pflegedienstleistungen. „456.000 ÖsterreicherInnen sind derzeit auf Pflegeleistungen angewiesen. Zum Vergleich: Das sind um 60.000 Menschen mehr, als Vorarlberg Einwohner hat. Und Tag für Tag kommen österreichweit 27 neue Fälle dazu. Deswegen braucht Österreich ein mutiges, solidarisch finanziertes und zukunftstaugliches Pflege-Gesamtkonzept mit einheitlichen Standards“, so Mag. Wolfgang Dihanits abschließend.

Seit fast 100 Jahren garantiert der österreichische Samariterbund die Rettung und Versorgung von Verletzten und Kranken, die Unterstützung von pflegebedürftigen und älteren Menschen, eine nachhaltige Katastrophenhilfe im In- und Ausland, tatkräftige Hilfe bei der Betreuung von Flüchtlingen und Wohnungslosen sowie auch Schulungen und Therapien für armutsgefährdete Kinder und vieles mehr.

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