„Eco“: Kredite für die Krise – Unternehmen droht Zahlungsausfall

Außerdem am 7. Mai um 22.30 Uhr in ORF 2: Europas Streit um die Corona-Anleihen und satte Gewinne mit dem Ernährungsdefizit

Wien (OTS) - Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 7. Mai 2020, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Kredite für die Krise: Unternehmen droht Zahlungsausfall
Mieten werden fällig, Rechnungen der Lieferanten flattern in die Briefkästen und Kreditraten müssen beglichen werden: Vielen Unternehmen droht der Zahlungsausfall, sie bangen um ihre Existenz. Überbrückungskredite sollen ihnen Liquidität garantieren, die Haftung dafür übernimmt der Staat. Was nach „schnell und unbürokratisch“ klingt, erweist sich in der Praxis als schwierig. Einerseits prüfen die Banken, trotz staatlicher Garantien, wie kreditwürdig die Antragsteller/innen sind und können Anträge auch abweisen. Andererseits könnte der Staat – und damit die Steuerzahler/innen – für eine mögliche Pleite der Unternehmen haften. Bericht: Johannes Ruprecht, Emanuel Liedl.

Gemeinsame Schulden: Europas Streit um die Corona-Anleihen
Um die Wirtschaft zu retten, verschulden sich Europas Staaten derzeit in Milliardenhöhe. Italien, Spanien und Frankreich, die besonders von der Coronakrise betroffen waren, fordern einen europäischen Rettungsplan mit gemeinsamen Schulden. Deutschland, die Niederlande und auch Österreich lehnen dies ab. Sie wollen, dass jeder Staat weiterhin seine eigenen Anleihen begibt und für diese haftet. Die wirtschaftlich starken Länder zahlen dabei niedrige Zinsen, die schwächeren höhere. Doch in der Corona-Krise wird der Ruf nach mehr Solidarität und sogenannten Corona-Bonds immer lauter. „Eco“ analysiert, was das für Österreichs Haushalt und Wirtschaft bedeuten würde. Bericht: Hans Hrabal, Astrid Petermann.

Vitamine und Co: Satte Gewinne mit dem Ernährungsdefizit
Wie schützt man sich vor dem Coronavirus? Soziale Distanz wirkt am besten, aber immer mehr Menschen greifen zusätzlich zu Nahrungsergänzungsmitteln, um ihr Immunsystem zu stärken. Der Verkauf von Vitaminen, Zink oder Magnesium ist seit Beginn der Coronakrise stark gestiegen – und die Kapseln, Brausen und Pulver sind nicht billig. Schon davor waren Nahrungsergänzungsmittel ein lukratives Geschäftsfeld für Produzenten, Apotheken und Drogeriemärkte. Der Nutzen mancher Präparate ist umstritten. Nahrungsergänzungsmittel – ein komplexes Produkt zwischen Beratung und Impulskäufen, das oft von einfachen Werbebotschaften lebt. Bericht: Werner Jambor, Astrid Petermann.

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