RE/MAX: Einfamilienhauspreise legten 2019 um +4,2 % zu

Innsbruck teuerste Landeshauptstadt, Kitzbühel mit 1,3 Mio. Euro teuerster Bezirk - COVID-19 Auswirkungen auch auf den Einfamilienhausmarkt

Amstetten (OTS) -

  • Anzahl der Verkäufe: zweitstärkstes Jahr, trotz -6,0 % unter Rekordjahr 2018
  • Niederösterreich auf Platz 1 bei den Verkäufen, dahinter Steiermark und Oberösterreich fast gleichauf
  • Preise 2019: im Durchschnitt 251.870 Euro für ein Einfamilienhaus in Österreich
  • Preise: +31,6 % im Fünfjahresvergleich, +59 % im Zehnjahresvergleich
  • Wien und Tirol trotz Rückgang am teuersten, Salzburg und Vorarlberg holen auf
  • Kitzbühel vor Innsbruck und Stadt Salzburg teuerster Einfamilienhaus-Bezirk
  • Fünfjahrespreisvergleiche: Wien +34,9 %, Graz: +24,0 %, Linz: +49,5 %, Salzburg-Stadt: +34,0 %, Innsbruck: + 15,8 % Klagenfurt: +23,3 %, Bregenz: +58,8 %
  • Detailzahlen auf Landes- und Bezirksbasis, Grafiken und Fotos finden Sie auf https://www.remax.at/de/presse/immospiegel/haeuser

Umfassender Pressetext mit Grafiken und Fotos finden Sie auf http://pressecenter.reichlundpartner.com/News.aspx?menueid=2349

Gliederung dieser Aussendung: Österreich, Bundesländer, Bezirke, Prognose und Methodik. Datenverwendung nur mit Quellenangabe: RE/MAX ImmoSpiegel / IMMOunited

Der Einfamilienhausmarkt hat 2019 seinen vorläufigen Höhepunkt überschritten. Nach dem Rekordjahr 2018 sind die Verkäufe laut RE/MAX ImmoSpiegel österreichweit um -6,0 % zurückgegangen. Sie liegen damit aber immer noch um +8,9 % über 2017 und um +2,8 % über 2016. Dieser Trend verläuft beinahe über alle Bundesländer, nur Wien und Kärnten legen minimal zu.

Den Käufern waren ihre 2019 neu verbücherten Einfamilienhäuser 3,46 Mrd. Euro wert, um -170 Mio. Euro weniger als 2018. Trotzdem: Gegenüber 2017 und den Jahren davor ist das immer noch eine Steigerung von +18,5 % und mehr. Im Fünfjahresvergleich beträgt die Gesamt-Transaktionswert-Steigerung +48,7 %, im Zehnjahresvergleich plus +97,2 %, also beinahe eine Verdoppelung.

Der RE/MAX ImmoSpiegel und weitere Berechnungen von RE/MAX Austria, Österreichs größtem Immobilienexperten-Netzwerk, basieren auf der Gesamtauswertung aller Immobilien-Kaufverträge, die im Amtlichen Grundbuch 2019 verbüchert und von IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung veröffentlicht wurden.

Preissteigerung geringer als im Vorjahr

Während den RE/MAX-Experten zufolge der Preissprung bei Einfamilienhäusern von 2018 auf 2019 geradeaus +7,0 % betragen hatte, ist er von 2018 auf 2019 auf +4,2 % zurückgegangen und liegt um -0,6 Prozentpunkte unter dem Mittel der vorhergehenden neun Perioden.

Der typische Einfamilienhaus-Kaufpreis, über alle Verbücherungen in Österreich gerechnet, lag 2019 bei 251.870 Euro. Das entspricht in fünf Jahren einer Steigerung von +31,6 % und im Zehnjahresvergleich von +59,0 %.

„Die Preise für Einfamilienhäuser haben sich über ganz Österreich, wie zu Beginn des Jahres 2019 von uns prognostiziert, deutlich moderater entwickelt als im Jahr zuvor. Das weiterhin überschaubare Angebot hat dazu geführt, dass die Anzahl der verkauften Einfamilienhäuser zurückgegangen ist“, erklärt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA.

COVID-19 Auswirkungen auf den Einfamilienhausmarkt

RE/MAX Austria startete Anfang April eine Online-Blitzumfrage unter den 560 RE/MAX-Immobilienexperten in ganz Österreich.

Die Preisdynamik der vergangenen Jahre bei Einfamilienhäusern wird sich laut den Experten einbremsen. Die Erwartungshaltung betreffend Preise für Einfamilienhäuser über ganz Österreich lautet für die nächsten 12 Monate: -2,3 %. „Es gibt trotz der vorherrschenden Unsicherheit in der Bevölkerung aktuell eine gute Nachfrage von Eigennutzern nach Einfamilienhäusern, die weiterhin niedrigen Zinsen sprechen für ein Investment. Entscheidend für die Marktentwicklung wird die Kreditvergabe der Banken an Privatpersonen - und hier vor allem an Jungfamilien – sein“, erläutert Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer. Er geht davon aus, „dass es für Haushalte bestimmter Branchen, die von COVID-19 besonders stark betroffen sind, schwieriger wird, eine Finanzierung zu bekommen, um den Traum der eigenen vier Wände in Form eines Einfamilienhauses auch verwirklichen zu können. Aus heutiger Sicht werden die Preise in ganz Österreich, je nach Region, über die nächsten 12 Monate stabil bleiben bzw. moderat nachgeben.

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