Valentin an FPÖ: Öffis sind einer der sichersten Orte Wiens

Sicherheit der Fahrgäste und der MitarbeiterInnen im Focus der Wiener Linien. Vielzahl von Maßnahmen wirken – Null Toleranz bei Übergriffen!

Wien (OTS) - „Ich kann nachvollziehen, dass die FPÖ als nunmehr laut Umfragen knapp 8-Prozent-Partei in Wien nach jedem Strohhalm greift um skandalisierend eine Sicherheitsdebatte loszutreten. Es muss jedoch angemerkt werden, die krausen Thesen der FPÖ haben nichts mit der Realität zu tun,“ so Umwelt- und Stadtwerke Ausschussvorsitzender SP-Gemeinderat Erich Valentin.

Täglich sind 2,6 Millionen Fahrgäste mit U-Bahn, Bim und Bus in Wien unterwegs. Bis auf wenige Ausnahmen halten sich die Fahrgäste an die Regeln und das Miteinander funktioniert sehr gut. „Die Öffis zählen zu den sichersten Orten Wiens, die Wiener Linien haben dazu eine Vielzahl von Maßnahmen gesetzt, wie den laufenden Ausbau der Videoüberwachung, den Einsatz eines eigenen Sicherheitsteams und vieles mehr. Die Zahl der Übergriffe auf MitarbeiterInnen ist auf Grund der vielen Vorkehrungen geht zurück und das, obwohl immer mehr Menschen mit den Öffis unterwegs sind“, stellt SPÖ-Umweltausschussvorsitzender Erich Valentin fest und erteilt der Skandalisierung des aktuellen Berichts des Stadtrechnungshofes durch die FPÖ eine klare Absage. Die Prüfer des Stadtrechnungshofes halten in ihrem Bericht fest, dass sich „fast alle Fahrgäste an die Beförderungsbedingungen, an die Hausordnung und an die Tarifbestimmungen hielten“, und nur „ eine kleine Minderheit“ von ihnen durch Übergriffe auf die Bediensteten der Wiener Linien auffielen.

Fahrgastzahlen steigen – Übergriffe werden weniger!

In den Jahren 2016 bis 2018 waren insgesamt rund 2,9 Milliarden Fahrgäste mit den Wiener Linien unterwegs. Im selben Zeitraum wurden 392 Übergriffe verzeichnet. Das sind 0,00002 Prozent. Klar ist: Jeder Übergriff ist einer zu viel! Im selben Zeitraum ist die Fahrgastzahl um rund 12 Millionen Fahrgäste angestiegen, während die Anzahl der Übergriffe im selben Zeitraum rückläufig ist: Während 2016 noch 143 Übergriffe verzeichnet wurden, lag die Zahl 2018 bei 140 Fällen.

Null Toleranz bei Übergriffen

Die Wiener Linien zeigen „Null Toleranz“ und bringen jeden Fall zur Anzeige. Dabei ist egal, ob der Übergriff verbal oder körperlich ist. Die Verschärfung im Strafgesetz im Jahr 2017 zu Übergriffen auf Öffi-MitarbeiterInnen war ein wichtiger Schritt und zeigt Wirkung. Denn seither drohen bei Angriffen auf Öffi-MitarbeiterInnen bis zu 6 Monate Haft.

„Die Wiener Linien stellen den Tätern, die durch Krankenstände und Einsatzkräfte entstandenen Kosten in Rechnung und klagen diese, wenn nötig auch ein“, erläutert Valentin.

Umfangreiches Maßnahmen-Paket

Die Wiener Linien haben in den vergangenen Jahren auch im Rahmen des 5-Punkte-Programms zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um den Schutz der MitarbeiterInnen weiter zu erhöhen: Ausbau der Videoüberwachung, vermehrter Einsatz von Fahrzeugen mit Fahrerkabinen, Nachrüstung von Fahrzeugen mit Schutzwänden, flächendeckende Deeskalationstrainings etc.

„Dadurch ist die Zahl der Übergriffe seit einigen Jahren rückläufig und die Öffis sind und bleiben einer der sichersten Orte Wiens, da kann die FPÖ noch so emsig versuchen, die Öffis und die Arbeit der Wiener Linien schlecht zu reden. Das haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Linien wirklich nicht verdient. Sie leisten täglich großartige Arbeit, wie man nicht zuletzt während den herausfordernden Corona-Zeiten gesehen hat. An dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Linien, ihr seid großartig!“, so Valentin abschließend.

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