Schmid zu 1. Mai: Bildungspolitik ist gerade in Corona-Zeiten Schlüssel zu sozialer Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung

Schere ökonomischer Unterschiede wird noch weiter auseinandergehen – Investitionen in Bildung gefordert

Wien (OTS/SK) - „Soziale Gerechtigkeit, die Bekämpfung der Armut und die Sicherung und Schaffung von Arbeit sind nach über 130 Jahren noch immer die zeitgemäßen Forderungen der Sozialdemokratie“, erklärt der Vorsitzende der SPÖ-Bildung Gerhard Schmid anlässlich des 1. Mai. Wobei Schmid als Schlüssel dazu die Bildungspolitik sieht, „eine der wesentlichsten und zentralsten Grundlagen sozialdemokratischer Politikgestaltung“. Und das sei gerade in einer Gesellschaft von besonderer Bedeutung, „in der die Schere der ökonomischen Unterschiede weit geöffnet ist und durch die aktuelle Corona-Krise noch weiter auseinandergehen wird“. ****

„Die technische Ausstattung, um an virtuellen Lernprozessen teilnehmen zu können, muss für alle Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden“, betont Schmid, der außerdem den Abbau von Bildungsbarrieren, etwa durch den Ausbau der Berufsreifeprüfung einschließlich Fördermaßnahmen fordert.

Was in der Bildungspolitik gebraucht werde, sei ein ganzheitliches Denken und eine Vernetzung der Bildungsinstitutionen auf allen Ebenen. Von der Elementarpädagogik in den Kindergärten, über Grundstufe und die Sekundarstufen I und II hin zum tertiären Sektor des Bildungswesens. „Mit voller Einbindung der Erwachsenenbildung, der Volksbildung, der staatsbürgerlichen wie gewerkschaftlichen Bildung und der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Sinne des Begriffs des lebenslangen Lernens!“, betont Schmid. Dafür müssten auch mehr öffentliche Mittel bereitgestellt werden.

Auch brauche es „leistungsfähige Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen in Verbindung mit höchstprofessionellen Forschungseinrichtungen, die an der internationalen Spitze mitmischen!“, so Schmid.„Bildungspolitik ist wichtig für unser demokratisches Gefüge und unsere Zukunft!“, sagt Schmid und fordert mehr Mittel für die Politische Bildung ein. Man möge sich in diesem Zusammenhang ein Beispiel an Deutschland nehmen, wo Politische Bildung traditionell einen höheren Stellenwert hat. Jedenfalls könne man „nur im Sinne des Miteinanders in einer offenen und toleranten Gesellschaft die Voraussetzungen für ein gutes Leben schaffen. In diesem Sinne: Hoch der 1. Mai!“. (Schluss) up/sc

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