FPÖ – Belakowitsch: Ministerin Aschbacher redet sich Massenarbeitslosigkeit schön

Die ÖVP-Arbeitsministerin hat im Parlament eiskalt die Unwahrheit gesagt

Wien (OTS) - „ÖVP-Arbeitsministerin Aschbacher meinte heute sinngemäß, man sei am Arbeitsmarkt ‚nun quasi über dem Berg‘, weil die Zahl der Arbeitslosen von Mitte April bis 27. April von mehr als 588.000 auf rund 572.000 gesunken sei. Wie abgehoben und realitätsfern muss man sein, um das als Erfolg zu sehen? Das ist eine Verhöhnung aller Arbeitslosen. Noch dazu sind 1,2 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Das bedeutet, dass an die 1,8 Millionen Menschen in Österreich den Gürtel deutlich enger schnallen müssen, um über die Runden zu kommen. Dazu kommen noch zigtausende Unternehmer, darunter zahlreiche EPU, die um ihre Existenz bangen müssen“, so heute FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch.

„Aschbacher redet sich die Massenarbeitslosigkeit schön, aber nicht nur das, sie hat im Parlament eiskalt die Unwahrheit gesagt: Wir haben sie mehrfach nach tagesaktuellen Arbeitslosenzahlen gefragt und keine Antwort bekommen. ‚Das sei zu viel Aufwand, da müsse man herumtelefonieren, die AMS-Stellen in den Ländern anrufen und das alles dann eintragen‘, hieß es. Für die heutige Pressekonferenz hat die Ministerin sogar zweimal tagesaktuelle Zahlen präsentiert, die vom 13. April und jene vom 27. April 2020. Also entweder wurde extra für diese Pressekonferenz ‚fleißig telefoniert‘ oder Aschbacher hat erst heute entdeckt, dass es solche Zahlen elektronisch gibt und sich endlich auch einen Monitor angeschafft, auf dem die Zahlen in Echtzeit wiedergegeben werden“, sagte Belakowitsch.

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