Muchitsch an Kurz: „Reden Sie bei dringend nötiger Erhöhung des Arbeitslosengeldes endlich Klartext“

Wien (OTS/SK) - „Kanzler Kurz und Sozialminister Anschober sollen bei der dringend notwendigen Anhebung des Arbeitslosengeldes endlich Klartext sprechen und nicht länger ‚drumherumreden‘. Was ist jetzt mit der dringend nötigen Erhöhung? Lassen Sie die Betroffenen nicht länger im Dunkeln tappen“, fordert SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch anlässlich der heute bekannt gewordenen Arbeitslosenzahlen. Es gibt um 231.000 mehr Menschen als letztes Jahr. „Derzeit sind 1,1 Millionen ArbeitnehmerInnen in Kurzarbeit und fast 600.000 arbeitslos, davon sind 160.000 über 50 Jahre alt. Das auch, weil die ÖVP die Beschäftigungsprogramme zurückgefahren und das Budget für aktive Arbeitsmarktpolitik gekürzt hat“, so Muchitsch. „Und“, so Muchitsch, „diese 600.000 Menschen und ihre Familien in Österreich müssen durchschnittlich von rund 900 Euro im Monat leben und ihre monatlichen Ausgaben für Miete, Strom, Lebensmittel, etc. bestreiten. Könnten Sie von 900 Euro im Monat leben?“, fragt Muchitsch die Regierungsmitglieder. ****

In Österreich ist die Höhe des Arbeitslosengeldes im Verhältnis zum letzten Nettoeinkommen mit 55 Prozent niedrig. Je länger die Arbeitslosigkeit dauert, desto schwieriger wird das für alle Betroffenen. Langzeitarbeitsarbeitslose Menschen sind daher gerade durch diese Corona-Krise stark gefährdet, in die Armut abzurutschen. „Daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt, den Vorschlag der SPÖ, das Arbeitslosengeld auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens zu erhöhen, umzusetzen. Geben Sie sich einen Ruck und geben Sie den Menschen mehr Geld. Das ist angesichts des morgigen Tags der Arbeit und heutigen Tags der Arbeitslosigkeit nur würdig und recht“, so Muchitsch. (Schluss) sl/lp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002