• 29.04.2020, 16:40:59
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  • OTS0206

WBNÖ Ecker/Servus fordern „Kickstart für Konjunkturmotor

Der Wirtschaftsbund Niederösterreich begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, Steuern früher zu senken und Investitionen der öffentlichen Hand vorzuziehen.

Utl.: Der Wirtschaftsbund Niederösterreich begrüßt das Vorhaben der
Bundesregierung, Steuern früher zu senken und Investitionen
der öffentlichen Hand vorzuziehen. =

St. Pölten (OTS) - „Die erste Bilanz der am 14. April wiederöffneten
Geschäfte fiel mit mehr als 50 Prozent Umsatzrückgang sehr
ernüchternd aus. Mit einer vorgezogenen Entlastung würde die
Kaufkraft immens gestärkt werden. Gemeinsam mit vorgezogenen
Investitionen sollte die Konjunktur so wieder Fahrt aufnehmen können.
Das geht aber nur, wenn das auch rasch umgesetzt wird“, betont
WBNÖ-Landesobmann Wolfgang Ecker. „Bei der Vorbereitung der Maßnahmen
bringen wir gerne unsere Vorschläge und Ideen aus der Wirtschaft ein,
die wir für unseren Wirtschaftsbund NÖ Fahrplan 2025 erarbeitet
haben.“

Die Ankündigung der Bundesregierung, Lohn- und Einkommenssteuertarif
zu senken, begrüßt auch WBNÖ-Direktor Harald Servus. „Mit der
Reduktion der Lohn- und Einkommensteuer werden essentielle
Kaufkraft-Impulse für unseren heimischen Wirtschaftsstandort
geschaffen. Es ist ein richtiger Schritt, um das Hochfahren der
Wirtschaft zu unterstützen“, so Servus. „Die Wirtschaft braucht jetzt
rasch Initiativen der Bundesregierung, die den Standort stärken und
die Unternehmen entlasten. Aber auch auf Landesebene werden noch
ergänzende Maßnahmen notwendig sein, damit uns unsere Betriebe und
deren Arbeitsplätze erhalten bleiben.“

Ursprünglich wurde im Regierungsfahrplan festgelegt, die Stufen des
Einkommenssteuertarifes ab 2021 schrittweise zu senken. Für nächstes
Jahr war die Tarifstufen-Reduktion von 25% auf 20% geplant. In den
darauffolgenden Jahren hätten weitere Senkungen der Tarifstufen von
35 % auf 30 % und von 42 % auf 40 % kommen sollen. In einer
Pressekonferenz hatten Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler
Werner Kogler angekündigt, Steuerentlastungen und Investitionen in
Umweltschutz und Regionalisierung vorzuziehen.

„Wir haben gesehen, dass ohne zusätzliche Anreize der Konsum nur
verhalten zurückkehrt. Deshalb braucht es diesen Kickstart für
unseren Konjunkturmotor, den jetzt die Bundesregierung angekündigt
hat. Die geplante Reduktion des Einkommenssteuertarifs umzusetzen,
brächte eine deutliche Entlastung“, sind sich Landesobmann Wolfgang
Ecker und Direktor Harald Servus einig.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WBN

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