• 29.04.2020, 15:12:13
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  • OTS0193

Mandl: Tag der Arbeitgeber im Zeichen der Zusammenarbeit

Der „Tag der Arbeitgeber“ am 30. April – in Ergänzung zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai – geht in die achte Runde. Coronabedingt steht der alte, neue Wert der Zusammenarbeit im Vordergrund.

Utl.: Der „Tag der Arbeitgeber“ am 30. April – in Ergänzung zum „Tag
der Arbeit“ am 1. Mai – geht in die achte Runde. Coronabedingt
steht der alte, neue Wert der Zusammenarbeit im Vordergrund. =

Klagenfurt (OTS) - „Was wäre der Tag der Arbeit ohne Arbeitgeber?“
Diese provokante Frage stellte die Wirtschaftskammer Kärnten vor acht
Jahren erstmals und betonte damit die Rolle der Unternehmer im
Zusammenhang mit dem traditionellen „Tag der Arbeit“ am 1. Mai.
Mittlerweile wurde der 30. April sogar österreichweit in den
Wirtschaftskammerkalender aufgenommen. Wie WK-Präsident Jürgen Mandl
betonte, seien die Herausforderungen derzeit für „die Wirtschaft“ als
Erfolgsprodukt des Zusammenwirkens von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
außergewöhnlich groß. „Als mutige und motivierte Unternehmer
verstehen wir aber, dass der Wandel das einzig Beständige ist; und
dass es an uns liegt, mit Innovations- und Schaffenskraft Kärnten als
Lebensstandort weiterhin zu prägen, auch und besonders in schwierigen
Zeiten. Jetzt zeigt sich in voller Deutlichkeit, was für eine
ursächliche Funktion die oft in politischen oder gesellschaftlichen
Debatten zu wenig beachtete Wirtschaft erfüllt: Ohne funktionierende
Unternehmen und ohne lebendigen Arbeitsmarkt läuft auf lange Sicht
gar nichts: kein öffentlicher Haushalt, kein AMS, kein
Bildungssystem, nicht einmal die in dieser Phase so wichtigen
Intensivbetten der Kabeg.“

Unter diesen Rahmenbedingungen habe man sich dazu entschlossen, dem
heurigen „Tag der Arbeitgeber“ ein neues Motto zu geben und statt
nach der Bedeutung der Arbeitgeber nach dem Wert der Zusammenarbeit
zu fragen. Mandl: „Es ist Zeit, Danke zu sagen, Motivation und
Zuversicht zu spenden. Sowohl für die Unternehmer als auch für deren
Mitarbeiter, die in dieser schwierigen Zeit zu ihren Unternehmen
stehen. Und wir wollen jenen ein Signal der Zuversicht senden, die im
Moment ihren Arbeitsplatz verloren haben oder in Kurzarbeit sind.
Denn was wäre der Tag der Arbeit ohne Zusammenarbeit?“

Die Unterstützung durch den Corona-Schutzschirm der Bundesregierung
sei für viele Selbstständige derzeit eine gewisse Erleichterung. Die
Wirtschaftskammer arbeite mit ganzer Kraft daran, die Betriebe zu
unterstützen und dazu beizutragen, dass aus dem politischen
Durchhaltewillen jetzt auch ein unternehmerisches Durchhaltenkönnen
werde. Mandl: „Die jüngsten Nachbesserungen beim Härtefallfonds und
bei Kreditvergaben begrüße ich. Aber wir müssen nach wie vor auf die
Treffsicherheit und das Tempo vieler im Grunde gut gemeinter
Instrumente achten.“

Nach der bisher erfolgreichen Eindämmung der Infektionsausbreitung
gebe es derzeit keine wichtigere Aufgabe, als das Wirtschaftssystem
wieder in Gang zu bringen. „Neustart heißt: Umsätze für die Betriebe,
damit sie Mitarbeiter beschäftigen und Löhne, Mieten und Ware zahlen
können! Nur so schaffen wir mit unserem tagtäglichen Einsatz Arbeit,
Einkommen, Kaufkraft und Steuern, kurz: Wohlstand und Sicherheit für
die Menschen in diesem Land“, unterstrich Mandl: „Ich danke allen,
die sich in dieser Zeit an die Einschränkungen gehalten haben, die
unsere Gesellschaft erhalten und weiterhin für Beschäftigung sorgen
oder daran arbeiten, schon bald wieder Menschen einstellen zu können.
Vor allem bin ich aber für den Zusammenhalt untereinander dankbar.
Wir werden diese Krise genauso überstehen, wie wir schon andere
bewältigt haben: Mit Einfallsreichtum, Tatkraft und Zusammenarbeit!“

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