Schwarz: Es geht um Schutz und Gesundheit – Maßnahmen haben Wirkung gezeigt

ÖVP-Gesundheitssprecherin zur Regelung von Risikogruppen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Es geht um Schutz und Gesundheit, sagte heute, Dienstag, ÖVP-Gesundheitssprecherin Abg. Gaby Schwarz in ihrer Rede zum COVID-19-Gesetz im Nationalrat. An die Verschwörungstheoretiker und Verharmloser gerichtet meinte Schwarz: „Ich sage es nochmals, das Virus bleibt gefährlich. Es gibt weder eine Impfung noch ein Medikament dagegen. Es ist keine harmlose Erkältung, es ist kein grippaler Infekt. In Schweden sterben dreimal so viel Menschen pro Kopf wie in Österreich; in Großbritannien sind mehr als 20.000 Tote zu beklagen. Das hat nichts mit Panikmachen zu tun, das sind Fakten.“

Vor knapp einer Woche habe sie, Schwarz, sich an dieser Stelle bei der österreichischen Bevölkerung bedankt, die die Maßnahmen der Bundesregierung in den vergangenen Wochen mitgetragen und so möglich gemacht haben, dass es erste Lockerungen geben kann. Einige davon würden heute debattiert. „Unsere Maßnahmen haben Wirkung gezeigt.“

Schwarz ging zudem auf die Regelungen für Risikogruppen und deren Identifikation und Definition ein. „All jene, die dazugehören, bekommen demnächst einen Brief des Dachverbandes. Deren Ärztinnen und Ärzte können dann auf Wunsch Atteste ausstellen und danach gibt es drei Möglichkeiten: entweder es ist möglich, den Arbeitsplatz anzupassen, Home Office zu machen, oder - sollte beides nicht möglich sein – es gibt eine Freistellung.“

Die Coronakrise sei noch nicht dabei, hob Schwarz das Interview hervor, das Armin Wolf vergangene Woche in der ZiB2 mit dem renommierten Virologen Christian Drosten geführt hat. Dieser hatte davor warnt, zu früh zu viele Lockerungen vorzunehmen, weil es sonst zu einem neuerlichen Anstieg bei Infektionen kommen könnte. Er rät zu Vorsicht und betont, dass das Coronavirus sich aufgrund der hohen Sterblichkeit nicht mit der saisonalen Grippe vergleichen lässt. Und er warnt vor einer zweiten Welle im Herbst und Winter. Auch der Wiener Reise- und Tropenmediziner Herwig Kollaritsch warnte gestern in der ZiB2 vor einem Anstieg der Fälle.

„Wir brauchen Mut und Zuversicht – aber halten wir trotzdem Abstand und halten wir zusammen“, appellierte Schwarz abschließend an die Abgeordneten und die Bevölkerung.

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