Stöger: „Es braucht endlich echten Schutz für Risikogruppen!“

Wien (OTS/SK) - In der Nationalratsdebatte zur Risikogruppenregelung forderte der SPÖ-Abgeordnete Alois Stöger vehement einen Kündigungsschutz für Risikogruppen, Unterstützung für Angehörige und die Freistellung von schwangeren Frauen und brachte einen dementsprechenden Abänderungsantrag ein. „Wenn sie die Lebensrealität kennen würden, würden sie nicht von pflegenden Angehörigen verlangen, dass sie sich zwischen der Gesundheit ihrer Angehörigen und ihrem Arbeitsplatz entscheiden müssen“, warf Stöger der Regierung vor. ****

Außerdem beklagte der Abgeordnete die fehlende Umsetzung der bereits am 3. April 2020 beschlossenen Arbeitsfreistellung von Risikogruppen. Diese sei bis dato hinausgezögert worden und die Betroffenen hätten nicht profitieren können. „Ist das Amtsmissbrauch?“, fragte sich Stöger und kündigte an, dass die SPÖ dem neuen Risikogruppengesetz zustimmen würde, damit eine weitere Verzögerung verhindert werde.

Ebenso vermisste Stöger die vom Bundeskanzler angekündigte Erhöhung der Planstellen beim AMS und die Einführung von Ausnahmen bei der Berechnung der Anspruchsdauer des Arbeitslosengeldes. „Sie haben keine Regierungsvorlage eingebracht“, stellte der Abgeordnete fest. „Herr Bundeskanzler, Sie haben ihr Wort gebrochen!“ (Schluss) up/ar

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