Land NÖ unterstützt die Generalsanierung der Sommerarena in Baden

LH Mikl-Leitner: „Einmalige Jugendstilarchitektur für die Kurstadt erhalten und wirtschaftliche Impulse in der Region auslösen“

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Sommerarena – Spielstätte der Bühne Baden– wurde im Jugendstil 1906 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Die im Eigentum der Stadtgemeinde Baden stehende Sommerarena im Kurpark soll in den nächsten Jahren generalsaniert werden. Die niederösterreichische Landesregierung hat auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eine Gesamtförderung in Höhe von 580.000 Euro für die Jahre 2020 bis 2023 beschlossen. „Inmitten des wunderschönen Kurparks gelegen, trägt die Sommerarena mit ihrer einmaligen Jugendstilarchitektur zum besonderen Flair der Kurstadt Baden bei. Um diesen Wert auch als Spielort für Theateraufführungen langfristig zu erhalten, wird eine umfassende Sanierung möglich gemacht. Mit dieser denkmalpflegerischen Subvention lösen wir zudem wirtschaftliche Impulse in der Region aus“, so die Landeshauptfrau.

Die Sommerarena im Kurpark von Baden wurde 1906 durch Rudolf Krausz erbaut. Der zweigeschossige Bau verfügt über einen dreigeschossigen Eingangs-Kassentrakt und durch Rieselputz gegliederte Fassaden. Die Glas-/Stahldachkonstruktion über dem Zuschauerraum kann geöffnet werden und ermöglicht so Vorführungen unter freiem Himmel.

Die Sommerarena soll von 2020-2023 generalsaniert werden. Nach Trockenlegungsmaßnahmen sollen alle Fassaden sowie Fenster und Türen saniert und neu gestrichen werden. Die Dachflächen – mit Ausnahme des Glasdaches über dem Zuschauerraum – und die Verblechungen sollen saniert werden. Im Gebäudeinneren sollen Maler- und Fußbodenarbeiten stattfinden. Weiters sind die Sanierung der Elektro- und Sanitärinstallationen sowie die barrierefreie Erschließung geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro.

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