- 27.04.2020, 15:15:42
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FPÖ-Darmann: Eigener Kärntner Corona-Unterstützungsfonds dringend notwendig!
„LH Kaiser muss endlich selbst aktiv werden und nicht nur auf die Bundesregierung verweisen“
Utl.: „LH Kaiser muss endlich selbst aktiv werden und nicht nur auf
die Bundesregierung verweisen“ =
Klagenfurt (OTS) - Nachdem in Kärnten laut heutigen Medienberichten
bereits 15.000 Anträge von Unternehmern an den Härtefallfonds der
Bundesregierung gestellt wurden, urgiert der Kärntner FPÖ-Chef
Klubobmann Mag. Gernot Darmann die Einrichtung eines eigenen Kärntner
Corona-Unterstützungsfonds. „Die Zahlen sind ein klares Zeichen, wie
sehr die Unternehmer und Arbeitnehmer in Kärnten von den Folgen der
Corona-Krise und den Maßnahmen der Bundesregierung betroffen sind.
Daher brauchen wir in Kärnten dringend ein eigenes
Unterstützungspaket für die Unternehmer und Arbeitnehmer, wie es
andere Bundesländer längst umgesetzt haben“, so Darmann. So helfe
etwa Oberösterreich mit einem eigenen Härtefallfonds jenen
Kleinbetrieben, die keine Unterstützung des Bundes erhalten, in Form
eines nicht rückzahlbaren Zuschusses.
„Die FPÖ hat bereits in der Landtagssitzung am 9. April eine
Initiative gesetzt und von der Landesregierung die Einrichtung eines
Corona-Unterstützungsfonds zur Rettung von heimischen Unternehmen und
Arbeitsplätzen gefordert. Denn gerade für die kleinen und mittleren
Unternehmen sowie die Ein-Personen-Unternehmen wird jeder zusätzliche
Tag, an dem sie von den Restriktionen betroffen sind, zu einem Kampf
um das wirtschaftliche Überleben! Seitdem ist seitens der
Landesregierung leider nichts passiert“, bedauert der FPÖ-Chef.
Auch in der gestrigen ORF-Pressestunde hat „Standard“-Journalistin
Petra Stuiber Landeshauptmann Peter Kaiser mit der FPÖ-Forderung
konfrontiert, dass es auch einen eigenen Krisen- und
Unterstützungsfonds des Landes für die Wirtschaftsträger in Kärnten
geben muss. „Peter Kaiser hat geantwortet, dass etwas, das zu schnell
gemacht wird, dazu führen würde, dass nicht jeder Steuereuro
effizient eingesetzt wird – und im Übrigen auf die Maßnahmen der
Bundesregierung verwiesen. Offenbar sind dem Landeshauptmann die
teilweise existenziellen Sorgen der Unternehmer und Arbeitnehmer in
Kärnten nicht ausreichend bewusst“, erklärt Darmann abschließend.
(Schluss)
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