Nepp: Alle Angestellten, die uns durch die Corona-Krise geholfen haben, haben ein Recht auf finanzielle Anerkennung

Warum erhalten nur ausländische Pfleger Bonuszahlungen und Österreicher nichts?

Wien (OTS) - Eine massive Ungleichbehandlung sieht Wiens FPÖ-Chef, Vizebürgermeister Dominik Nepp, in der Tatsache, dass nur ausländische Personenbetreuer und -betreuerinnen 500 Euro Bonuszahlungen erhalten. Die Begründung, dass nur diese ihren Dienst verlängert hätten und ihre Familien nicht sehen konnten, sei in Zeiten dieser Krise nicht nachvollziehbar; das habe auch viele Österreicher betroffen. Nepp erinnert an dieser Stelle an die Zivildiener, die ihren Dienst verlängern mussten – aber gerade mal etwas mehr als die Hälfte erhalten wie andere Zivildiener, die sich freiwillig melden. „Auch die Zivildiener mussten ihren Dienst verlängern – wo bleibt die Anerkennung?“, fragt Nepp. Gleichzeitig hätte die Bundesregierung die EPUs zu Bittstellern gemacht, die für 500 Euro aus dem Härtefonds nach unverhältnismäßig aufwendigem bürokratischen Aufwand zumeist abgewimmelt werden und gar nichts erhalten.

„Dass ausländische Pflegekräfte hier ihre Arbeit tun, ist wichtig. Aber wichtig sind auch alle anderen, die hier die Versorgung der Wiener Bevölkerung sicherstellen. Warum bekommen die einen nun einen Bonus und die anderen nicht?“ fragt Nepp.

Die FPÖ fordert erneut ein 15. Gehalt in Form einer Sonderzahlung für all jene „Corona-Helden“, die in den vergangenen Wochen für die Wiener da waren. „Auch die konnten ihre Familien nicht sehen“, erinnert Nepp und fordert Gleichbehandlung. Finanziert werden solle diese Bonuszahlung aus einem KAV-Sonderbudget. „Der KAV leistet sich um 61.000 Euro am Tag ein leerstehendes Notlazarett in der Messe Wien, das – zum Glück - niemand braucht. Es wäre besser, dieses Geld dafür zu verwenden, allen Wienerinnen und Wienern, die in den vergangenen Wochen für die Allgemeinheit da waren, einen finanziellen Bonus auszuschütten – und nicht nur rumänischen Pflegern“, so Nepp abschließend.

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