Grüne gratulieren Olga Neuwirth zum Mainzer Robert-Schumann-Preis

Eva Blimlinger freut sich sehr über die Würdigung der österreichischen Komponistin

Wien (OTS) - „Erst vor wenigen Monaten wurde Olga Neuwirths Orlando – reichlich spät – als erstes Werk einer weiblichen Komponistin in der 150-jährigen Geschichte der Wiener Staatsoper aufgeführt. Ihr opulenter ‚Orlando‘ wurde dieser eigentlich absurden Bürde gerecht. Eine überaus positive Meldung also, dass sie nun den wichtigen Robert-Schumann-Preis für ihr Lebenswerk erhält“, verleiht Eva Blimlinger, Obfrau im Kulturausschuss des Parlaments, ihrer Freude Ausdruck.

Die Steirerin Neuwirth, längst eine der bedeutendsten zeitgenössischen Komponistinnen der Welt, wollte ursprünglich Trompeterin sein und wurde aufgrund eines Unfalls Komponistin. Bereits früh lernte sie Elfriede Jelinek kennen, mit der sie oft zusammenarbeitete und später schon ein erstes Mal ein Werk für die Wiener Staatsoper erarbeitete. Ein Vorhaben, das damals verhindert wurde.

Ihr Werk ist stets von virtuoser Vielseitigkeit, sowohl kompositorisch als auch konzeptionell. Ihr Spiel mit zeitgenössischer Technik zeigt uns darüber hinaus, wie variantenreich und aufregend Oper heute klingen kann. Thematisch setzt sich ihre Arbeit oft mit gesellschaftspolitischen Themen wie Identität und Geschlechterrollen, dem Hinterfragen von Paradigmen und deren Bruch auseinander.

„Ob bei der documenta in Kassel, in London, in Luzern, in Salzburg oder in Wien – Olga Neuwirth mutet uns immer enorm viel zu und wir können froh und dankbar sein, wenn es so ist und bleibt“, sagt Blimlinger.

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