- 24.04.2020, 09:45:19
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- OTS0049
AK warnt vor Phishing-E-Mails von Banken – Finger weg!
Betrügerische ELBA-Raiffeisen-Mails mit “neuem Zahlungskontrollsystem“ im Umlauf – AK Service: So erkennen Sie betrügerische Phishing-E-Mails
Utl.: Betrügerische ELBA-Raiffeisen-Mails mit “neuem
Zahlungskontrollsystem“ im Umlauf – AK Service: So erkennen
Sie betrügerische Phishing-E-Mails =
Wien (OTS) - Achtung, aktuell kursieren betrügerische E-Mails von
ELBA-Raiffeisen, warnt die AK. KonsumentInnen werden aufgefordert,
unbedingt Sicherheits-Updates durchzuführen, damit das Konto nicht
deaktiviert wird. AK Konsumentenschützer Christian Prantner: „Es geht
einzig um Datenklau! Banken versenden keine E-Mails!“
Derzeit erhalten KonsumentInnen betrügerische E-Mails von
ELBA-Raiffeisen. „Konsumentinnen und Konsumenten sollen unbedingt den
‚Push-TAN-Dienst vollständig aktivieren‘, um eine Deaktivierung zu
vermeiden“, weiß Prantner. „In einer E-Mail, die Bankkunde Martin
Maier erhalten hatte, stand im Betreff sogar: ‚Coronavirus: Was ich
als Raiffeisen-Kunde jetzt wissen muss‘.“ Es handelt sich um
sogenannte Phishing-E-Mails, die sich zumeist auf angeblich
notwendige „Sicherheits-Updates“ beim Konto, aber auch auf aktuelle
Ereignisse wie Corona beziehen. Kriminelle wollen KundInnen
Kontodaten herauslocken, um ihr Konto abzuräumen. Die angegebene
Bank-Webadresse in der E-Mail sieht der echten Bank-Homepage oft
täuschend ähnlich – wird aber von BetrügerInnen betrieben. „Wer seine
Daten auf der betrügerischen Website eingibt, dem werden illegal
Zahlungen vom Konto abgebucht“, warnt Prantner. „Die Opfer von
Phishing-Attacken müssen nicht für den Schaden haften, wenn keine
Fahrlässigkeit vorliegt. Dann haftet nämlich die Bank. Achtung,
Banken lehnen die Haftung regelmäßig mit dem Hinweis ab, dass der
Kunde grob fahrlässig gehandelt hat – dann bleibt der geprellte Kunde
auf dem Schaden sitzen!“
So erkennen Sie Phishing-Nachrichten:
+ Keine E-Mails oder SMS von Banken: Banken senden Ihnen keine E-Mail
oder SMS, mit denen Sie diese auffordern, eine Website aufzurufen und
sich auf dieser mit Ihren persönlichen Zugangsdaten anzumelden (und
gegebenenfalls aus einer unbekannten Quelle eine vermeintliche
Sicherheits-App zu installieren).
+ Aktueller Anlass: Die Inhalte der gefälschten Nachrichten nennen
einen Grund, etwa aktuelle Gesetzesänderungen. Demnach ist es
angeblich notwendig, dass Sie Ihre persönlichen Daten und
Zugangsdaten auf einer Website überprüfen und/oder ein Programm
installieren müssen.
+ Hinter Bank-Website-Adresse schauen: Die gefälschten Nachrichten
verlinken auf eine Website, die nicht zur Bank gehört. Das sehen Sie
in der Adressleiste Ihres Webbrowsers, die Sie über die tatsächlich
aufgerufene Website informiert.
+ Unpersönliche E-Mails: Die Anrede der Nachrichten ist mit „Sehr
geehrter Kunde“ unpersönlich gehalten. Banken benennen ihre KundInnen
direkt beim Namen.
+ Fake E-Mailadresse: Als Absender scheint zumeist eine Bank auf. Die
dazugehörige E-Mailadresse gehört zumeist jedoch einem Dritten.
+ Service für KonsumentInnen: Die AK erklärt Schritt für Schritt
anschaulich, an welchen Merkmalen Sie Phishing-E-Mails erkennen. Alle
Infos unter wien.arbeiterkammer.at
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