Winzig zu EU-Gipfel: "Solidarität in der Coronakrise"

Wiederaufbauprogramm unterstützen / Gute wirtschaftliche Entwicklung in Europa für Österreich als Exportland wichtig

Linz (OTS) - 23. April 2020 (ÖVP-PD) "Wir bekennen uns zu einem umfangreichen Wiederaufbauprogramm und zur europäischen Solidarität in der Coronakrise und das erwarten wir auch von den anderen EU-Staats- und Regierungschefs. Alle Mitgliedstaaten müssen den Aufbau der Wirtschaft und die Wiederbelebung des Arbeitsmarkts in Europa nach Kräften unterstützen. Der mehrjährige Finanzrahmen muss sich weiterhin auf die gesetzten Prioritäten wie Landwirtschaft, Regionalität, Forschung, Wirtschaft und Jugend fokussieren und sollte auf dem bisherigen finanziellen Pfad bleiben. Vom EU-Gipfel erwarte ich mir einen Fahrplan, um die Öffnung des Binnenmarktes und den Wiederaufbau zügig und konsequent voranzutreiben", sagt Angelika Winzig, ÖVP-Delegationsleiterin im Europäischen Parlament, mit Blick auf die heutige Videokonferenz der EU-Staats- und Regierungschefs.

"Österreich wird weiterhin Solidarität mit jenen Ländern zeigen, die besonders stark von der Coronakrise betroffen sind. Hier haben sich auch schon unser Finanzminister Gernot Blümel und seine EU-Kollegen exemplarisch auf ein 540-Milliarden-Euro-Soforthilfpaket geeinigt. Eine gute wirtschaftliche Entwicklung in Europa ist für ein exportorientiertes Land wie Österreich wichtig", sagt Winzig. "Wenn es um den gemeinsamen Wiederaufbauplan geht, muss klar sein, dass die Mittel von den begünstigten Mitgliedstaaten in weitere Folge wieder zurückgezahlt werden. Österreich wird keine Schulden von anderen Mitgliedstaaten übernehmen und es darf keine Vergemeinschaftung von Schulden geben."

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