Krainer: Steuervorschläge von Kolms Austrian Economics Center sind ein brandgefährlicher Irrweg

Wien (OTS/SK) - „Wir werden nicht zulassen, dass die ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen die Kosten der Krise aufgehalst bekommen“, sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer zu den Forderungen des Austrian Economics Center, das von Barbara Kolm geleitet wird. Kolm wurde im Jahr 2018 von der damaligen ÖVP-FPÖ-Regierung unter Kanzler Kurz und Vizekanzler Strache in den Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank bestellt. Sie will Unternehmenssteuern senken, eine Besteuerung von Finanz- und Digitaltransaktionen verhindern und dafür die Konsumsteuern anheben. Krainer hält die Idee von Kolm für einen „brandgefährlichen Irrweg – dieses Rezept wurde in Europa schon einmal verwendet nach der Weltwirtschaftskrise 1929, die Folgen sind bekannt“. ****

Wie man aus einer Krise kommen kann, auch dafür sieht Krainer historische Beispiele im New Deal der Vereinigten Staaten unter Franklin Delano Roosevelt. Das heißt, durch eine massive Ausweitung von staatlichen Investitionen und die Besteuerung von Vermögen und Erbschaften jenseits der Millionengrenze. (Schluss) wf/ls

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0009