VPNÖ-LGF Ebner liefert Eklat im NÖ-Landtag

Ebner bezeichnete die von der Opposition eingebrachten Anträge als „gesprochene Verbrechen“. Kocevar: „Öffentliche Entschuldigung ist das Mindeste!“

St. Pölten (OTS) - Einen handfesten Eklat lieferte der Landesgeschäftsführer der ÖVP NÖ, Bernhard Ebner, in der Sonderlandtagssitzung. Ebner bezeichnete die von der Opposition eingebrachten Anträge als „gesprochene Verbrechen“.

Der Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ, Wolfgang Kocevar, findet dazu deutliche Worte: „LGF Ebner hat mit seiner Aussage, wonach eingebrachte Oppositionsanträge ‚gesprochene Verbrechen‘ sind, eine Linie überschritten! Eine öffentliche Entschuldigung ist das Mindeste, was sich die anderen im NÖ Landtag vertretenen Parteien erwarten können. Diese Arroganz und Präpotenz, welche so mancher niederösterreichischer ÖVP-Mandatar an den Tag legt, ist nicht zu ertragen und entspricht bestimmt nicht der Würde des NÖ Landtags!“

Des Weiteren ist es für Kocevar schleierhaft, wo das viel gepriesene Miteinander der Mehrheitspartei in Niederösterreich geblieben ist:
„Gebetsmühlenartig wird das ‚Miteinander‘ in Niederösterreich von der ÖVP propagiert. Die Sozialdemokratie hat in der gestrigen Sonderlandtagssitzung acht Resolutionsanträge eingebracht, welche den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern eine rasche und bürokratielose Hilfe während der Covid-19-Krise gewährleistet hätte – die ÖVP hat jedoch alle acht Anträge zum Leidwesen der Bevölkerung niedergestimmt. Nicht einmal eine zweimonatige Verlängerung der NÖ-Card war sie den Bürgerinnen und Bürgern in unserem Bundesland willig. Es wird endlich Zeit, dass die ÖVP NÖ ihre Arroganz und Präpotenz ablegt und damit aufhört, den politischen Mitbewerber öffentlich zu denunzieren!“

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