Exportausfälle und fehlende Arbeitskräfte fordern die heimische Landwirtschaft

TV-Magazin "Land und Leute" am Samstag, 25. April 2020 um 16.30 Uhr in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Die Corona-Krise stellt auch die Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Österreich ist als traditionell exportorientiertes Land derzeit von etlichen Exportausfällen betroffen. Das bekommt besonders die heimische Rindfleischproduktion zu spüren – die Gastronomie kann nicht beliefert werden und die wichtigsten Exportmärkte fallen derzeit auch aus, wie etwa Spanien, Italien und Frankreich. Gleichzeitig werden im Obst- und Gemüsebau dringend qualifizierte Hilfskräfte aus dem Ausland gesucht.

Das Land und Leute Team spricht mit Oberösterreichs Landwirtschaftskammerpräsidentin Michaela Langer-Weninger über Probleme und diverse Lösungsansätze und macht einen Lokalaugenschein in Oberösterreich, bei Stiermäster Robert Windauer in Ohlsdorf.

Weitere Themen von „Land und Leute“ am 25. April:

*Gartensaison startet
Trotz Corona-Krise steht die Gartensaison in den Startlöchern, denn ein Großteil an Gemüse und Blumen kann jetzt gepflanzt werden. Einkaufen ist unter strengen Auflagen oder mittels Lieferservice möglich – eine Reportage aus Kärnten in einer Gärtnerei in Ferlach und einer Baumschule in Steindorf.

*Nachhaltige und klimafitte Waldbewirtschaftung
Zahlreiche Produkte aus dem Rohstoff Holz sind mit dem Zeichen PEFC versehen, einer Zertifizierung für Nachhaltigkeit. Am Beispiel eines nachhaltig bewirtschafteten Waldes in Weikertschlag in Niederösterreich wird dieses Zertifizierungssystem erklärt. Thema ist außerdem die aktuelle Borkenkäferproblematik.

*Ausseer Bautradition
Das typische Ausseer Haus – mit viel Holz und den charakteristischen Kastenfenstern - ist aus dem Arbeiter- und Bauernhaus entstanden. Mit Beginn der Sommerfrische im Ausseerland kamen neue Einflüsse und so entstand etwa das typische Bauernhaus mit Veranda. Seit gut drei Jahrzehnten besinnt man sich wieder auf diese alte Bautradition.

*Unterwegs in der Wachau
Das Land und Leute Team erkundet in Niederösterreich den südlichen Teil der Wachau - mit der Ruine Aggstein und dem Kloster Schönbühel. Dort entdeckt man, warum das Sprichwort „Immer der Nase nach“ in der Wachau eine ganz eigene Bedeutung hat.

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