- 16.04.2020, 13:32:29
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SPÖ-Silvan: „Schieneninfrastruktur in Niederösterreich jetzt ausbauen!“
Chancen für Wald- und Weinviertel
Utl.: Chancen für Wald- und Weinviertel =
Wien (OTS/SK) - „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um den Ausbau der
Schieneninfrastruktur im Wald- und Weinviertel voranzutreiben“, sagt
der niederösterreichische SPÖ-Nationalratsabgeordnete Rudolf Silvan.
Gestern hat Verkehrsministerin Leonore Gewessler angekündigt,
notwendige Investitionen in die Schieneninfrastruktur vorzuziehen.
Für den Bau-Holz Gewerkschafter steht fest, das muss schnell
passieren: „Rasche Investitionen in die Schieneninfrastruktur werden
nicht nur die Bauwirtschaft stimulieren, sondern in Folge auch die
Gesamtwirtschaft ankurbeln.“ Zusätzlich muss die Millionenabgabe auf
grünen Bahnstrom gesenkt werden, um die Bahn dauerhaft attraktiver
machen zu können. ****
Bereits vor Beginn der Coronakrise hat der SPÖ-Abgeordnete eine
parlamentarische Anfrage zu der von der Regierung versprochenen
Öffi-Milliarde an das Verkehrsministerium gestellt. Silvans Anfrage
soll klären, auf welchen Strecken Investitionen seitens der
öffentlichen Hand geplant sind und welche Bahnhöfe zu sogenannten
Mobilitätszentren ausgebaut werden sollen, denn: „In vielen
persönlichen Gesprächen vor Ort wurde ich oftmals auf das gleiche
Problem aufmerksam gemacht. Pendlerinnen und Pendler verbringen viel
zu viel Zeit auf dem Weg in die Arbeit. Einige steigen
verständlicherweise von der Bahn auf den PKW um, damit sie
rechtzeitig zum Arbeitsplatz kommen. Der öffentliche Verkehr muss in
den ländlichen Regionen zwingend attraktiviert werden.“
Werden notwendige Investitionen rasch getätigt, ergibt sich nicht nur
ein Vorteil für die PendlerInnen in den Regionen. Je schneller
investiert wird, umso rascher stimuliert man dadurch die durch die
Coronakrise angeschlagene Bauwirtschaft und setzt damit wichtige
Maßnahmen, um die Gesamtwirtschaft wieder anzukurbeln, betont Silvan.
Dadurch werden wiederum Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen.
Silvan denkt daher vor allem an einen Ausbau der Nordwestbahnstrecke
zwischen Stockerau und Retz, der Franz-Josefs-Bahn zwischen
Absdorf-Hippersdorf und Gmünd, der Laaer Ostbahnstrecke zwischen Laa
an der Thaya und Gerasdorf sowie an eine Wiederinbetriebnahme des
Schweinbarther Kreuzes.
Überdenken muss man laut dem SP Abgeordneten auch die Energieabgabe
auf Bahnstrom. Mittels parlamentarischer Anfrage will Silvan in
Erfahrung bringen, wann diese Abgabe auf Bahnstrom gesenkt werden
könnte. Laut Silvan ist die ÖBB durch die Verwendung von 100 Prozent
grünem Bahnstrom einer der größten Klimaschützer Österreichs. Dennoch
musste die ÖBB in der Vergangenheit über 20 Millionen Euro an Steuer
auf Bahnstrom pro Jahr zahlen. Eine Senkung dieser Steuer ist laut
Silvan unausweichlich. Die ÖBB könnte das Geld ebenfalls in den
Ausbau der Schieneninfrastruktur, aber auch in Verbesserung von
Wagenmaterial oder in eine Reduktion der Ticketpreise, also in eine
echte Attraktivierung der Bahn, investieren. Die Vorteile für die
unzähligen niederösterreichischen PendlerInnen liegen auf der Hand.
Die Beantwortung der parlamentarischen Anfrage wird für Ende April
erwartet.
Rückfragen und Kontakt: Stefan Hinterberger, parl. Mitarbeiter, Tel.
0676/7541099
(Schluss) wf
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