Bayr fragt: Wo bleibt Hilfe für den gemeinnützigen Sektor?

Umwelt-, Sozial- und EZA-Vereine brauchen Unterstützung in der Corona-Krise

Wien (OTS/SK) - „Für den gemeinnützigen Sektor mit mehr als 250.000 Beschäftigten herrscht nach wie vor Ungewissheit, wie sie durch die Corona-Krise kommen sollen“, kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Nationalratsabgeordnete. „Nachdem RegierungsvertreterInnen heute ein Hilfspaket für die Start-Up-Szene präsentiert haben, sollte bald allen größeren Gruppen ein Angebot gemacht worden sein. Nur die Gemeinnützigen warten noch“, stellt Bayr fest. Waren die Non-Profit Organisationen (NPOs) ursprünglich im Härtefall-Fonds inkludiert, wurden sie nach einer Abänderung herausgenommen. ****

Bayr unterstützt die Forderungen der Interessensgemeinschaft der gemeinnützigen Organisationen (IGO). „Für den Dritten Sektor braucht es die Zusage, dass die finanziellen Zuwendungen der Förder- und Leistungsvereinbarungen bei Corona-bedingtem Nichterbringen aufrecht bleiben, es braucht eine rasche Soforthilfe und weitere Mittel aus dem Corona-Hilfsfons für jene NGOs und Vereine, denen nun die Finanzierungen wegbrechen.“ Der gemeinnützige Sektor leiste laut Bayr im Bereich der sozialen Versorgung, des Umweltschutz, der Kultur und der Entwicklungszusammenarbeit einen unschätzbaren Wert für unsere Gesellschaft. „Gemeinnützige Organisationen und Vereine sind für das politische, soziale und wirtschaftliche Leben in Österreich und global ebenso wichtig, wie viele Industrie- und Handelsbetriebe und natürlich alle kleinen und mittleren Unternehmen!“, appelliert Bayr an die Regierungsparteien, vagen Ankündigungen schleunigst konkrete Taten folgen zu lassen. (Schluss) up/mp

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