FPÖ-Dorner: Die S8 hat keinen Vogel! Auch wenn manch Grüner einen sieht.

Marchfeldschnellstraße S8 muss rasch gebaut werden um Anrainer zu entlasten

St. Pölten (OTS) - „Offenbar sehen so manche Grüne Vögel wo keine sind“, replizierte der freiheitliche Verkehrssprecher LAbg. Dieter Dorner aus Niederösterreich auf eine Aussendung der Landessprecherin der Niederösterreichischen Grünen, die den Schutzstatus des Vogel Triel als Argument gegen den Bau der S8 vorgeschoben hat. „Besonders in Zeiten der Coronakrise ist es von entscheidender Bedeutung große Infrastrukturprojekte zu forcieren, um Arbeitsplätze zu schaffen. Das sollte sogar den Grünen einleuchten“, so Dorner.

Angeblich gefährde die S8 die Fortpflanzungsstätte des Vogels Triel. Nun brüte dieser Triel-Vogel in einer Schottergrube, weil er das dort vorhandene Gestein für seinen Brutvorgang benötige. Allerdings werde diese Schottergrube aus bergbaurechtlichen Gründen spätestens Ende dieses Jahres sowieso renaturiert. „Spätestens dann muss der Triel ohnehin seine Koffer packen und übersiedeln“, zeigte der freiheitliche Verkehrssprecher auf. Das Tierschutzargument sei daher nur vorgeschoben und entbehre jeder Realität. Dies zumal der Triel bei uns gar nicht heimisch sei, sondern sich offenbar nur verirrt habe. „Üblicherweise lebe der Triel von Westfrankreich und Südengland ausgehend, in einem breiten Gürtel südostwärts bis ins Schwarzmeergebiet und Anatolien, südwestwärts bis Spanien, südwärts bis Sizilien, Kreta und Zypern“, so Dorner.

„Von Österreich ist da keine Rede“, so der FPÖ-Abgeordnete, der darauf verwies, dass im vergangenen Jahr gerade einmal ein einziges Trielpärchen gesichtet wurde, von dem man auch nicht weiß, ob es überhaupt noch bei uns lebt. Dies als Argument gegen die dringend benötigte S8 vorzuschieben, ist sehr durchsichtig“, betonte Dorner. „Um ihren Autofahrerhass auszuleben, ist den Grünen offenbar jeder Vogel recht“, appellierte der FPÖ-Verkehrssprecher an die Verantwortlichen der niederösterreichischen Landesregierung, sich nicht von derartigen Vogelvisionen der Grünen, am Schnabel bzw der Nase herumführen zu lassen.

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