FPÖ – Schnedlitz: Chaos vor Baumärkten ist Sinnbild für Chaos im Krisenmanagent der Regierung

Wien (OTS) - Seit dem heutigen Dienstag sind eine Vielzahl an Geschäften wieder geöffnet. Vor allem vor Baumärkten spielen sich dabei chaotische Szenen ab. Es bilden sich unfassbar lange Schlangen und Menschenaufläufe. Ein Umstand, der nach Ansicht von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz dem Zickzack-Kurs der Bundesregierung geschuldet ist: „Es gibt zu viele unterschiedliche Richtlinien und Vorschriften. Während in Lebensmittelgeschäften und Drogeriemärkten so viele Kunden gleichzeitig einkaufen dürfen wie eben gerade da sind, gelten für die mit heutigem Tag wieder geöffneten Geschäfte Obergrenzen. Warum man nicht zuerst für ausreichende Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Co sorgt dann einheitliche Richtlinien für alle Geschäfte schafft, ist völlig unverständlich. So sieht eine geordnete Wiedereröffnung und ein geordnetes Krisenmanagement nicht aus. Das Chaos vor den Baumärkten spiegelt das Chaos der Regierung wider.“

Viele Landsleute haben vor allem der Wiedereröffnung der Bau- und Gartenmärkte sehnsüchtig entgegengefiebert. In den heimischen Gärten gebe es viel zu tun, und viele Häuslbauer und Handwerker wollen zuhause wieder produktiv werden. Der Ansturm sei zu erwarten gewesen: „Um das heutige Chaos vor den Toren zu verhindern, hätte man die Maximalzahl für Kunden aufheben müssen. Ein Meter Abstand zueinander bei Verwendung eines Mund- und Nasenschutzes wäre ein ausreichender Schutz und würde uns die Chaos-Bilder vor den Bau- und Gartenmärkten ersparen“, ist Schnedlitz überzeugt, der auch einmal mehr darauf hinweist, dass es die Schutzmasken nicht überall gratis gebe, obwohl dies im gültigen Erlass so festgeschrieben sei: „Hier verdienen sich manche Geschäfte wie jene des Rewe-Konzerns noch ein hübsches Körberlgeld auf dem Rücken unserer Bürger, wenn sie Masken um einen Euro pro Stück verkaufen.“

„Echtes Krisenmanagement würde einheitliche Regeln für alle Geschäfte vorsehen. Wir Freiheitliche fordern Klarheit und Konsequenz. Beides wäre in der Krise wichtig, aber beides lässt die Regierung vermissen“, so Schnedlitz abschließend.


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