Verteidigungsministerin Klaudia Tanner besuchte Assistenzsoldaten in Oberösterreich

„Das Bundesheer ist auch zu Ostern einsatzbereit“

Wien (OTS) - Heute Vormittag am Karsamstag, den 11. April 2020, besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner Soldaten und Soldatinnen, die derzeit im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an der Grenze in Oberösterreich stehen.

Insgesamt 232 Soldaten und Soldatinnen sind in Oberösterreich an den Grenzübergängen Kollerschlag (Bezirk Rohrbach), Achleiten, Mariahilfberg, Schärding und Suben (Bezirk Schärding) bzw. an den Grenzübergängen Braunau und Burghausen (Bezirk Braunau) und am Flughafen Hörsching im Einsatz. Neben Teilen des Militärkommandos Oberösterreich – darunter auch der Militärmusikzug – sind Züge des Stabsbataillons 3 der 3. Jägerbrigade und Soldaten der Heeresunteroffiziersakademie (HUAK) eingesetzt.

Nach Einweisung der Lage und einem kurzen Gespräch mit dem Militärkommandanten Brigadier Mag. Dieter Muhr machte sich die Verteidigungsministerin am Grenzübergang Suben selbst ein Bild vor Ort. An diesem Grenzübergang besteht die Aufgabe der Soldaten und Soldatinnen hauptsächlich aus der Sicherung polizeilicher Infrastruktur und der Unterstützung bei gesundheitsbehördlichen Aufgaben. Der Dienst wird natürlich auch über die Osterfeiertage fortgesetzt – ein Osterfest zuhause fällt daher aus. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hat deshalb bei Ihrem Besuch an der Grenze als symbolisches Zeichen des Dankes und der Anerkennung auch eine Osterjause für die eingesetzten Soldaten und Soldatinnen mitgebracht.

„Das Bundesheer steht weltweit 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr im Einsatz. Auch hier in Oberösterreich. Besonders jetzt in Zeiten der Corona-Krise kann dieser Einsatz sehr herausfordernd sein.“, sagte Verteidigungsministerin Tanner, „ich bedanke mich sehr dafür, dass man sich auf Sie verlassen kann und dass Sie auch unter erschwerten Bedingungen Ihren Dienst versehen um unsere Grenzen zu schützen.“, so die Verteidigungsministerin.

Eine Besonderheit in Oberösterreich ist das „Netzwerk für Katastropheneinsatz“, an dem neben dem Militärkommando Oberösterreich und dem Land Oberösterreich auch verschiedene Baufirmen, Transportfirmen, Versicherungs- und Bankunternehmen sowie ein großes Brauunternehmen und ein großer Automobilhändler beteiligt sind. Im Rahmen dieses Netzwerks wurden für den sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz 9 Fahrzeuge und 300 Schutzbrillen zur Verfügung gestellt. „Gerade in Krisenzeiten wie jetzt im gemeinsamen Kampf gegen Covid-19, ist dies von besonderer Bedeutung. Und ich danke auch allen Firmen und Organisationen, die sich daran beteiligen.“, sagte Klaudia Tanner.
Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern wurden entsprechende Schutzmaßnahmen, wie Abstand halten, kein Händeschütteln, größerer Abstand bei der Essenseinnahme, vermehrtes Händewaschen sowie das zur Verfügung stellen von ausreichend Desinfektionsmitteln getroffen. Um die Sicherheit der Truppe vor Ort gewährleisten zu können, wurden entsprechende Schutzausrüstungen ausgegeben.
Nachdem auch Soldaten der Militärmusik Oberösterreich im Grenzeinsatz sind, wurde die Verteidigungsministerin mit einem Musikstück in Empfang genommen.

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