• 09.04.2020, 08:55:22
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  • OTS0025

AK zu Greenpeace-Studie: Chance für sozial gerechte und klimafreundliche Wirtschaftsförderung nutzen!

Wien (OTS) - „Der Neustart der Wirtschaft und die dafür nötigen
Investitionen bieten die Chance für eine moderne
Wirtschaftsförderung, die soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz in
Einklang bringt“, sagt die Leiterin der AK Abteilung Umwelt und
Verkehr, Sylvia Leodolter zur heute vorgestellten Greenpeace-Studie.
„Diese Chance muss die Bundesregierung nutzen.“ Die jetzt vorgelegte
Studie zeige einmal mehr, wie sinnvoll und sozial ausgewogen
Investitionen in den Klimaschutz sein können“, so Leodolter. So
könnten viele neue Jobs durch die Förderung klimafreundlicher
Technologien wie etwa der Photovoltaik entstehen. „Die
Wirtschaftspolitik muss sich jetzt und nach der Krise auf
beschäftigungsfördernde und ökologisch sinnvolle Investitionen und
auf mehr Verteilungsgerechtigkeit konzentrieren“, so Leodolter.
„Dabei dürfen auch die nicht vergessen werden, die jetzt das Land am
Laufen halten. „Das geht, wenn man ökologisch sinnvolle
Investitionen so gestaltet, dass auch Menschen mit kleinen und
mittleren Einkommen davon profitieren.“

Die AK hatte schon vor der Pandemie gefordert, dass mindestens 10
Milliarden Euro bis 2030 in effektive und sozial gerechte
Klimaschutzmaßnahmen fließen müssen, allein davon 5,5 Milliarden Euro
für den Ausbau der Öffis, 2 Milliarden Euro für saubere Heiz- und
Kühlsysteme sowie für die thermische Sanierung von Wohnungen, 1
Milliarde Euro für die thermische Sanierung von Schulen,
Krankenhäusern, öffentlichen Gebäuden sowie weitere 1,5 Milliarden
Euro in die Förderung von mehr Energie-Effizienz in Betrieben, den
Ausbau von Radwegen, den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen sowie in die
Forschung und Entwicklung im Energie- und Klimaschutzbereich.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

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