„Report“ über PCR-Tests und Rot-Kreuz-App „Stopp Corona“

Am 7. April um 21.05 Uhr in ORF 2; Live-Gespräch mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Die Grünen

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 7. April 2020, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Test-Frage

Derzeit führen österreichweit 40 Labore PCR-Tests durch und auch an der Entwicklung von Anti-Körpertests wird intensiv gearbeitet. Denn die Testkapazitäten sollen erhöht werden, sagt die Regierung. Nach wie vor bekommen Personengruppen, die in sensiblen Bereichen arbeiten – wie zum Beispiel in der Betreuung von alten Menschen – keine Tests. Eine durchgeführte Stichprobe von 2.000 Personen soll über die Dunkelziffer der Infektionen Aufschluss bringen und damit auch Rückschlüsse auf eine etwaige Lockerung der Ausgehbeschränkungen. Eva Maria Kaiser, Helga Lazar und Helma Poschner berichten.

Dazu ein Live-Gespräch mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Die Grünen.

Digitale Hilfe?

Die Debatte, wie die Regierung digitale Hilfe für den Kampf gegen das Coronavirus einsetzen will, reißt nicht ab. Rund 200.000 Menschen haben sich die Rot-Kreuz-App „Stopp Corona“ bereits auf ihr Handy geladen. Schon bald soll diese App auch automatisch Begegnungen abspeichern – also ohne manuelle Eingabe des „digitalen Händeschüttelns“. Daran arbeiten jedenfalls die Programmierer/innen der App. Details von Martin Pusch und Sophie-Kristin Hausberger.

Die vergessene Tragödie

Schon ohne Corona sind die Zustände im griechischen Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos besorgniserregend. Das Lager hat eine offizielle Kapazität für 3.000 Flüchtlinge, momentan leben dort rund 20.000. Hilfsorganisationen halten es nur für eine Frage der Zeit, bis sich auch dort das Coronavirus ausbreitet. Die Folgen wären fatal. In Österreich bereitet man indes Ersatzquartiere vor, sollte bei bestehenden Asylwerberquartieren eine Quarantäne notwendig sein. Auch in Traiskirchen ist die Lage angespannt, nachdem im dortigen Flüchtlingslager schon mehrere Corona-Fälle aufgetreten sind. Yilmaz Gülüm und Stefan Daubrawa berichten.

Communities in der Krise

Die Corona-Krise trifft alle schwer – aber manche ganz besonders:
Ausgangsbeschränkungen, Homeschooling und wirtschaftliche Auswirkungen stellen besonders jene Menschen vor große Herausforderungen, die in kleinen Wohnungen leben, ohnehin wenig Geld zur Verfügung haben und nicht über ausreichend Deutschkenntnisse verfügen, um sich zu informieren und den Kindern bei den Schulaufgaben zu helfen. Ein Einblick in das Leben der Communities während der Krise von Melisa Erkurt.

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