NEOS begrüßen erste Schritte zur Wiederbelebung von Wirtschaft und Jobs

Sepp Schellhorn: „Schrittweise Maßnahmen zur Öffnung mit unbürokratischen, raschen Hilfen für jene verbinden, die weiter um Existenz bangen.“

Wien (OTS) - „Diese ersten Schritte zur Wiederbelebung der heimischen Wirtschaft und zur Sicherung von Jobs sind dringend notwendig“, begrüßt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn das heute angekündigten schrittweise Hochfahren des Handels unter Sicherheitsvorkehrungen in Österreich. Erst gestern hätten NEOS die schrittweise Öffnung anhand einer 10-1-1 Regel gefordert: „Die Menschen in diesem Land haben mittlerweile alle begriffen, dass jetzt unser aller Gesundheit an oberster Stelle steht. Jetzt müssen wir alles dafür tun, dass die wirtschaftliche Katastrophe nicht noch größer wird. Die heutigen Maßnahmen scheinen in diese Richtung zu gehen.“

Unbürokratische Hilfe weiter dringend notwendig

Dennoch sei es jetzt umso wichtiger, jene Branchen zu unterstützen, die noch nicht von den Lockerungen betroffen sind, so Schellhorn. „Die Gastronomie und der Tourismus werden noch länger stillstehen. Hier muss die Regierung dafür sorgen, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer rasch Liquidität bekommen. Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin, die jetzt in die Insolvenz schlittert, steht nicht nur vor dem Ende einer Existenz. Er oder sie kann auch in Zukunft keine Arbeitsplätze mehr bieten und somit andere Existenzen sichern.“ Wenn Gastronomie und Hotels am längsten durchhalten müssten und bis Ende Juni auch am Ausfall aller Veranstaltungen leiden werden, dann brauche es rasch Perspektive für die Zeit danach, so Schellhorn. In diesem Zusammenhang bleibe die Bundesregierung weiter Antworten schuldig. „Anstatt hier eine klare Strategie vorzulegen, wie wir alle möglichst unbeschadet aus der Krise herauskommen, gibt es die Ankündigung weiterer Pressekonferenzen. Ein lange andauernder Reisestopp ist der Todesstoß für den heimischen Tourismus! Es braucht auch hier einen klaren Stufenplan und eine europäische Lösung.“

Möglichkeit der Selbst-Abholung ausweiten

Um den betroffenen Betrieben rasch zu helfen, sollte noch vor Ostern die Regelung der Selbst-Abholung auf weitere Branchen ausgedehnt werden, fordert Schellhorn. „Es ist nicht zu verstehen, warum ich mein Schnitzel beim Dorfwirten abholen darf, mein Buch von der Buchhandlung, meine Pflanzen vom kleinen Blumenhändler oder die Ostergeschenke für meine Kinder vom Spielzeuggeschäft ums Eck aber nicht. Ich plädiere für gleiches Recht für alle.“

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