Geld weg, aber keine Schutzmasken: AK NÖ und Landeskriminalamt warnen vor Fake-Shops

AK Niederösterreich-Präsident Wieser: „Vor Bestellung unbedingt Seriosität prüfen“

St. Pölten (OTS) - Aufgrund der weltweit angespannten Corona-Situation besteht derzeit massive Nachfrage nach Schutzmasken und Desinfektionsmittel, die auf dem Weltmarkt aufgekauft werden. Vor diesem Hintergrund ist es derzeit schier unmöglich, privat an größere Mengen Ausrüstung zu gelangen. Diesen Umstand machen sich derzeit auch Betrüger im Internet zunutze, die Nasen-und-Mund-Schutzmasken sowie Desinfektionsmittel anbieten. So genannte Fake-Shops bieten die Artikel im Internet an, kassieren das Geld oft per Vorauskasse – auf die Lieferung wartet man aber vergeblich. „Prüfen Sie daher genau nach, bevor Sie bei einem unbekannten Online-Shop eine Bestellung aufgeben“, warnen AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und das Landeskriminalamt Niederösterreich vor den Corona-Betrugsmaschen.

Fake-Shops erkennen
Vor der Bestellung ist es ratsam, im Internet nach Erfahrungen mit dem Shop zu suchen. Handelt es sich um einen unseriösen Shop, finden sich vielfach bereits Warnungen. „Überprüfen Sie außerdem, ob Zahlungsmodalitäten angeführt sind bzw. ob es AGBs und ein Impressum gibt – viele Fake-Shops weisen nämlich keinen dieser Punkte aus. In diesem Fall gilt: Besser Finger weg“, heißt es von der Konsumentenberatung der AK Niederösterreich. Seriöse Shops bieten auch Zahlung mit Rechnung und Lieferung der Ware vorab an und nicht nur Vorauskasse oder Bargeldtransferdienste.
Ein weiterer Trick von Fake-Shops, um seriös zu wirken: angeblich vertrauenswürdige Gütesiegel. Ob ein Shop tatsächlich über ein Gütesiegel verfügt, lässt sich einfach überprüfen durch Draufklicken – öffnet sich kein Zertifikat, ist das Gütezeichen gefälscht.
Generell sollte bei Online-Bestellungen den regionalen Anbietern der Vorzug gegeben werden.

Auf den Leim gegangen
„Sind Sie an einen unseriösen Shop gelangt und haben bereits Geld überwiesen, kontaktieren Sie am besten umgehend Ihre Bank oder die Kreditkartenfirma und erkundigen sich, ob eine Rückbuchung möglich ist“, so die Experten der AK Niederösterreich und des Landeskriminalamtes. Kontaktieren Sie außerdem die nächste Polizeidienststelle unter der Telefonnummer 059-133 und erstatten Sie Anzeige.

Achtung, Fake-News
Derzeit über soziale Medien wie Facebook und WhatsApp vermehrt in Umlauf gebracht werden auch Falschnachrichten. Meldungen wie „Personen geben sich als Mitarbeiter von Sanitätsbehörden aus und wollen Ihre private Wohnung desinfizieren“ dienen dazu, die Bevölkerung zu verunsichern – am besten nicht weiterverbreiten. „Sollten Sie jedoch tatsächlich etwas Verdächtiges wahrnehmen, zögern Sie nicht, sich an die nächste Polizeidienststelle zu wenden“, rät das Landeskriminalamt.

Nähere Infos zu Fake-Shops, Fake-News & anderen Corona-Fallen: noe.arbeiterkammer.at/corona

Hotline der AK Niederösterreich-Konsumentenberatung: 05 7171-23 000 (Mo-Fr, 8 bis 16 Uhr)

Rückfragen & Kontakt:

Gernot Buchegger, MA
Pressesprecher des Präsidenten der AK Niederösterreich
Tel: 0664/8134801
Mail: gernot.buchegger@aknoe.at

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