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FPÖ-Hobek: Behinderte dürfen Taschengelder nicht verlieren

Fortzahlung soll eine Geste der Anerkennung sein

Wien (OTS) - Ein nicht unbeträchtlicher Teil der behinderten Mitmenschen ist in eigenen Werkstätten aktiv, wofür sie gerade einmal ein Taschengeld in lächerlichen Dimensionen von 50 oder 100 Euro pro Monat erhalten. Durch die krisenbedingte Schließung der Einrichtungen verlieren sie jetzt auch dieses.

Für die meisten Beschäftigten ist die von ihnen nicht verschuldete Situation ganz allgemein ein harter Schlag, weil sie in ihrer Arbeit aufgehen und sich zu Spezialisten entwickelt haben. Die von den Behinderten gefertigten Waren werden sowohl von der Arbeitgeberseite als auch von der Kundschaft wegen der überaus hohen Qualität geschätzt.

Der Behindertensprecher der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Mag. Martin Hobek, weist darauf hin, dass beispielsweise kleine Kulturvereine ihre Förderungen für nun abgesagte Projekte nicht zurückzahlen müssen. Das sei absolut begrüßenswert, man solle aber auch die Behindertenwerkstätten analog zu diesem Prinzip behandeln. Hobek: „Die Zahl der Betroffenen ist überschaubar und aufgrund der geringen Taschengeldbeträge fällt die Summe kaum ins Gewicht.“ Man könnte die Situation für ein gesellschaftspolitisches Signal nutzen. „Die Fortzahlung der Taschengelder wäre eine Geste der Anerkennung für die gute Arbeit der in den Werkstätten tätigen behinderten Menschen und auch für ihren Beitrag in Krisenzeiten“, so Hobek abschließend.

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FPÖ Wien
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