Wöginger: Wir müssen noch durchhalten, wir packen das!

ÖVP-Klubobmann: Arbeiten mit ganzer Kraft und Tag und Nacht im Sinne der Bevölkerung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir arbeiten mit ganzer Kraft und Tag und Nacht im Sinne der österreichischen Bevölkerung, sagte heute, Freitag, ÖVP-Klubobmann August Wöginger im Nationalrat anlässlich der Debatte zu den Erklärungen von Bundeskanzler und Vizekanzler zu den aktuellen Entwicklungen des Coronavirus. „Wir sind mitten in der größten Krise nach dem Zweiten Weltkrieg; Gott sei Dank haben wir hinsichtlich der Coronavirus-Infizierungszahlen aber positive Nachrichten“, dankte Wöginger allen Österreicherinnen und Österreichern, welche die Maßnahmen, die diese Regierung und das Parlament gesetzt haben, auch zum überwiegenden Teil einhalten. Ansonsten hätte Österreich eine andere Zahlenentwicklung aufzuweisen, appellierte der Klubobmann an die Bevölkerung, weiter durchzuhalten, um dieses Virus größtmöglich einzudämmen.

„Es geht um die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger“, bat Wöginger zudem die Menschen, vom „Ausflugstourismus“, der in manchen Gegenden stattfinde, Abstand zu nehmen. Natürlich solle man sich bewegen, aber „es müssen keine Bergtouren oder größere Ausflüge gemacht werden. Bitte halten Sie die Maßnahmen ein!“ Das gelte auch für die kommenden Osterfeiertage, appellierte Wöginger an die Familien, nur mit jenen zu feiern, mit denen man auch zusammenlebe, weil ansonsten das Risiko einer Ansteckung zu groß wäre.

„Wir als Österreicherinnen und Österreicher können uns glücklich schätzen, dass wir diese Regierung mit Sebastian Kurz an der Spitze haben, die vom ersten Tag an das Richtige getan hat“, betonte Wöginger weiter. Er dankte den anderen Fraktionen, dass es nun zum dritten Mal möglich sei, wichtige Gesetzespakete verabschieden zu können, um auch jenen Menschen zu helfen, die von dieser Krise direkt betroffen seien. „Wir tun, was wir tun können, und es wird Tag und Nacht an diesen Maßnahmen gearbeitet.“

Es wäre jetzt allerdings zu früh und unverantwortlich, die Maßnahmen zu lockern. Erst auf Grundlage entsprechender Zahlen sei ein schrittweises Öffnen möglich. „Das sehen wir derzeit aber noch nicht“, appellierte der ÖVP-Klubobmann an die FPÖ, ihren Zick-Zack-Kurs zu beenden. Noch am 13. März habe sich FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl für einen „Lockdown Österreichs“ ausgesprochen. FPÖ-Chef Norbert Hofer will nun die Schulen wieder öffnen, und auch FPÖ-Mandatarin Dagmar Belakowitsch habe sich dafür ausgesprochen. Wöginger: „Was ist jetzt die Linie der FPÖ in dieser Angelegenheit? Wir empfinden es als falsch, zu früh zu öffnen. Wir wollen keine Situation wie in unserem Nachbarland Italien, in Frankreich oder den USA: Uns geht es um die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung.“

Es sei großartig, was derzeit von vielen Einrichtungen geleistet werde, die tagtäglich helfen. In der Wirtschaftskammer seien mehr als 100.000 Anträge eingelangt, über 90 Prozent seien bereits abgearbeitet; und auch 500 AMS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden derzeit Kurzarbeitsanträge mit großem Einsatz bearbeiten. Diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebühre Respekt, Wertschätzung und Anerkennung.

Der Klubobmann dankte auch jenen, die den Notbetrieb aufrechterhalten und „uns täglich versorgen – von den Bäuerinnen und Bauern, den LKW-Chauffeuren, den Postlern bis zur Nachbarschaftshilfe oder jenen, die für Essen auf Rädern sorgen und im Bereich der Gesundheit und Pflege tätig sind und auch allen in Ämtern und Behörden, die für die Sicherheit in unserem Land sorgen.“

„Wir müssen noch durchhalten, wir packen das gemeinsam – bleiben Sie gesund“, schloss Wöginger.

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