FPÖ – Hofer: auch Österreich soll sich Avigan-Vorräte sichern

Wien (OTS) - Neben allen Sicherheitsvorkehrungen wie Abstand halten und Schutzmasken tragen muss die österreichische Bundesregierung auch für die erkrankten Coronavirus-Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung sicherstellen. Übereinstimmenden Berichten der Experten zufolge wird dem in Japan entwickelten Medikament „Avigan“ gute Erfolge attestiert. FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer appelliert an die österreichische Bundesregierung, Avigan in ausreichenden Mengen zu bestellen: „Die deutsche Bundesregierung hat heute bekannt gegeben, dieses Grippemittel mit sehr guten virendämmenden Eigenschaften im großen Stil einkaufen zu wollen. Das muss auch für unsere Regierung ein Signal sein, hier unverzüglich einen Bestellvorgang einzuleiten.“

Wie am Beispiel von Beatmungsgeräten zu sehen sei, könne ein zögerliches Verhalten schwerwiegende Folgen haben. Erst in der Vorwoche hat ein Vertreter der deutschen Firma Dräger bekanntgegeben, dass er einen Anruf von Österreichs Kanzler bekommen habe. In diesem Telefonat wollte Kurz augenscheinlich 1.000 Beatmungsgeräte bestellen. Weil aber zwischenzeitlich Deutschland 10.000 Beatmungsgeräte bestellt habe, seien für Österreich lediglich 50 Stück verfügbar. Hofer: „So eine Panne darf kein zweites Mal passieren. Daher muss die Regierung unverzüglich Bestellungen für Avigan tätigen.“

Neben dem Kauf von Medizin-Produkten und Medikamenten sollte Österreich aber auch die Forschung nicht vergessen – Testreihen für das von einem österreichischen Bio-Tech-Unternehmen entwickelte Präparat sollen demnächst in Europa beginnen. Norbert Hofer: „Ich wünsche mir, dass Österreich hier eine effiziente Unterstützung leistet. Heimische Forschungsbetriebe sind international hoch angesehen. Dieses Potential sollte man nützen.“

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