Korosec und Mahrer zu Taxigutscheinen: „Gut gemeint, aber falsch kommuniziert“

Seniorenbund-Präsidentin und ÖVP-Sicherheitssprecher rufen Seniorinnen und Senioren dazu auf, die Gutscheine nur für notwendige Arztbesuche oder Botenfahrten zu nutzen.

Wien (OTS) - Wenig Verständnis zeigen Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec und Karl Mahrer, Sicherheitssprecher der Neuen Volkspartei, dafür, wie die Aktion der Stadt Wien, Taxigutscheine an Seniorinnen und Senioren zu verteilen, kommuniziert wurde. „Diese Maßnahme ist sicherlich im Kern gut gemeint. Aber ich halte sie für falsch kommuniziert. Denn ältere Menschen und Risikogruppen werden seit Wochen von der Regierung dazu angehalten, nach Möglichkeit zuhause zu bleiben und Hilfe von anderen anzunehmen, statt selbst rauszugehen“, betont Korosec. „Zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer daheim zu bleiben, ist richtig und wichtig. Das darf auch bei einer solchen Aktion, die im Grund eine Unterstützung sein soll, nie in Vergessenheit geraten“, sagt auch Karl Mahrer.

Wichtig: Bleiben Sie zuhause!

Die Seniorenbund-Präsidentin und der ÖVP-Sicherheitssprecher betonen nochmals, dass das Gebot der Stunde für ältere Menschen und Risikogruppen aktuell ist, nach Möglichkeit zuhause zu bleiben. „Nutzen Sie die Taxigutscheine daher nur für notwendige Arztbesuche, für Botendienste oder heben Sie sie am besten für später auf, bis die Krise vorbei ist“, rät Korosec. „Es lässt sich bereits Vieles erledigen, ohne das Haus verlassen zu müssen. Rezepte können unkompliziert am Telefon verordnet werden und auch Medikamente dürfen bereits in Vertretung aus den Apotheken geholt werden. Dazu gibt es zahlreiche Hilfsangebote von jüngeren Menschen. Bitte, nutzen Sie diese, wenn Sie können“, betont Karl Mahrer.

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