Freiheitliche Wirtschaft (FW): Durchhalteparolen und Almosen bringen der Wirtschaft nichts!

FW-Krenn: Den heimischen Betrieben stehen eher Insolvenzen als Neukonsumansturm bevor!

Wien (OTS) - „Der coronabedingte Shutdown ist ein noch nie dagewesener Eingriff in den Wirtschaftskreislauf mit zu vielen Verlierern. Die heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen sind bereits immens hoch, werden im Vergleich jedoch nichts zu den noch kommenden Negativrekordzahlen der nächsten Wochen sein. Das Kurzarbeitszeitmodell, die Almosen aus dem Härtefallfonds sowie dem Nothilfefonds verzögern nur die unvorstellbare Insolvenzwelle, die wie ein Tsunami die heimische Wirtschaft treffen und auf Jahre schädigen wird. Die Realwirtschaft braucht keine weitere Destabilisierung, sondern einen sofortigen Restart mit effektiven Konjunkturpaketen“, so der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) und WKÖ-Vizepräsident, Matthias Krenn, zur aktuellen Lage.

Bürokratie runterfahren und Wirtschaft sofort wieder hochfahren

„Wirtschaft braucht keine Almosen, sondern einen unbürokratischen sofortigen Schadensabgleich für den unverschuldeten Stillstand und ein sofortiges Hochfahren. Die Regierung hat die Lage verkannt und riskiert zudem auch noch leere Kassen bei allen öffentlichen Körperschaften, die man in einer Phase der Rezession kaum auffüllen kann. Alle Stundungen, nicht getätigten Zahlungen und Kredite haben ein Fälligkeitsdatum und werden zur tickenden Zeitbombe, wenn nicht schon jetzt ein Konjunkturpaket für die Zukunft auf den Tisch gelegt wird“, so Krenn weiter.

Nationaler Schulterschluss für die Wirtschaft

„Es braucht nicht nur Durchhalteparolen sowie ständige Nachbesserungen in Loch-auf-Loch-zu-Manier, sondern klare Worte, Taten und Rahmenbedingungen für die Zukunft. Unternehmer stehen mit dem Rücken an der Wand und können mit marketingtechnisch perfekt inszenierten Pressekonferenzen und Statements keine Verluste ausgleichen, Mitarbeiter weiterbeschäftigen und schon gar keine Vorgriffe zurückzahlen. Wirtschaft sind wir alle – egal ob als Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Standortpartner oder Entscheidungsträger in der Regierung. Dieses Bewusstsein ist nun gefordert, um der Wirtschaft mit allen Leistungsträgern planbar und verstärkt Stabilität, Kontinuität, Rechtsicherheit sowie einen Restart besser heute als morgen zu ermöglichen“, so Krenn abschließend.

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