Freiheitliche Wirtschaft (FW): Unternehmer brauchen nicht nur finanzielle, sondern auch psychologische Hilfestellung!

FW-Krenn: Kritik am Härtefallfonds ist berechtigt, aber nicht jene am Serviceangebot der Wirtschaftskammern!

Wien (OTS) - „Ausnahmesituationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen und Handlungen. Neben dem Zusammenhalt über alle Fraktions- oder Parteigrenzen hinweg, finanziellen Nothilfen sowie Überbrückungsfinanzierungen brauchen gerade Unternehmer in derart schwierigen Zeiten Zuspruch und kompetente psychologische Beratung. Immerhin tragen sie eine immense Verantwortung, nicht nur für sich, sondern auch für ihre Familien und vor allem für ihre Mitarbeiter. Diskreditierende Aussagen á la Sterbefonds (NAbg. Belakowitsch) tragen zur momentanen Situation nicht lösungsorientiert bei und sind daher entschieden zurückzuweisen“, so der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) und WKÖ-Vizepräsident, Matthias Krenn.

Krenn weiter: „Die zurecht nachbesserungsbedürftigen Förderkriterien wurden seitens der Regierung ausgearbeitet. Die Wirtschaftskammer hat Ressourcen für die Abwicklung des Härtefallfonds bereitgestellt, um vor allem die Mitarbeiter des AMS oder der Finanzämter zu entlasten. Konstruktive und sachliche Kritik ist stets willkommen, wenn es darum geht, mehr Effizienz, Verbesserungen und Notwendigkeiten aufzuzeigen. Sie muss mit absoluter Vehemenz direkt an die legislativen Entscheidungsträger und nicht an die mit der Abwicklung betrauten Organe richten.“

„Die Wirtschaftskammer als Interessensvertretung der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass ihren Mitgliedern ein breitgefächertes Service- und Hilfsangebot zur Verfügung steht. In Krisenzeiten kann dies auch die Zurverfügungstellung von ausgebildeten Sozial- und Lebensberatern sein. Ich ersuche daher alle Kritiker sich persönlich ein Bild über die Bedürftigkeit und Notwendigkeit dieser Maßnahme zu machen und zwar so wie es unsere Mitarbeiter am Krisentelefon tun. Politische Meinungsunterschiede sind legitim, gehören qualifiziert ausdiskutiert, aber sie dürfen nicht auf dem Rücken von verängstigten, existenzbedrohten Menschen ausgetragen werden“, appelliert Krenn für fairen Umgang.

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