FPÖ-Landbauer: Sozialpartner sollen endlich auch „sozial“ handeln!

Rücklagen in Milliardenhöhen jetzt an Mitglieder ausschütten

St. Pölten (OTS) - „Die Sozialpartner sind kein Sparverein“, sagte der freiheitliche Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer. „Es ist daher die Aufgabe der Sozialpartner sich auf das ‚soziale‘ im Namen zu erinnern, und jetzt ihre Rücklagen für die Mitglieder zu verwenden“, appellierte Landbauer an Wirtschafts-, Arbeiter- und Landwirtschaftskammer.

Rücklagen hätten den Zweck in schlechten Zeiten Reserven zu haben. Diese schlechten Zeiten seien, bedingt durch die Coronakatastrophe, nun eingetreten, so Landbauer. So müsse sich etwa die Arbeiterkammer fragen, ob sie ihre Rücklagen lieber für gestrauchelte Ex-SPÖ-Parteichefs verwende, um ihnen großzügige Büros zu finanzieren, oder diese ihren Zwangsmitgliedern in Notsituationen zu Gute kommen lasse. Ebenso sei die Wirtschaftskammer aufgerufen nachzudenken, ob sündteure Opernballlogen die richtige Antwort auf den Überlebenskampf der Klein- und Mittelbetriebe seien, sagte Landbauer.

„Es kann jedenfalls nicht sein, dass die Funktionäre der derzeit gar nicht so sozialen Sozialpartner, aus ihren mitgliederfinanzierten Glaspalästen heraus, Durchhalteparolen ausgeben, ohne auch nur einen Cent in Richtung ihrer Zwangsmitglieder auszuschütten“, betonte Landbauer. „Wenn die Sozialpartnerschaft nicht jetzt hilft, wann dann? Ein Versagen der Kämmerer in der größten Notlage ihrer Mitglieder in der Geschichte, würde selbstverständlich auch die Frage aufwerfen, wozu wir diese Einrichtungen brauchen, wenn sie nicht willens oder in der Lage sind zu helfen“, warnte Landbauer.

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