Aufgrund Corona-Krise: Tierschutzvolksbegehren zieht Eintragungswoche vor

Bewältigung der nationalen Notsituation hat Priorität, Unterschrift bis Ende Juni möglich – Ziel ist „Pflichtprogramm“ 100.000 Unterschriften-Hürde

Unser Land befindet sich am Beginn einer schwierigen Zeit, die uns alle noch viel stärker fordern wird, als wir es derzeit erahnen können. Es ist eine Zeit, in der viele Menschen nicht nur um ihre Gesundheit, sondern auch um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen müssen. Das wird leider noch viele Monate lang andauern und hat zurecht oberste Priorität. Unsere Mitstreiter und Partner setzen all ihre Energien & Ressourcen ein, um möglichst schnell für Stabilität und Aufschwung zu sorgen. Wir haben uns daher entschieden die erste Phase frühzeitig zu beenden und das Tierschutzvolksbegehren schon jetzt auf den finalen Weg ins Parlament zu bringen.
Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehren
Es ist nicht leicht für uns, aber in dieser Notlage beschränken wir uns auf die Erreichung der 100.000-Unterschriften-Hürde, damit die parlamentarische Behandlung gesichert ist. Das ist unser Pflichtprogramm, das wir noch gemeinsam bewältigen möchten. Alles andere kommt derzeit einer Kür gleich, für die uns als ehrenamtliche Bewegung angesichts der gewaltigen Herausforderungen in der Corona-Krise schlicht die Kraft fehlt. Wir sind Väter und Mütter, Arbeitende und Unternehmer, Studierende und Pensionisten – und wir alle müssen unseren persönlichen Beitrag leisten, Österreich gemeinsam durch diese schwere Krise zu bringen. Auch wenn das mitunter schmerzlichen Verzicht bedeutet.
Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehren

Wien (OTS) - Das Tierschutzvolksbegehren startete am 7. Mai 2019 als ehrenamtliche Bewegung der BürgerInnen, unabhängig von Parteien, NGOs & Interessengruppen. Es war nie auf die Maximierung von Unterschriften, sondern auf größtmögliche Bewusstseinsbildung ausgerichtet. Deswegen sollte die Eintragungswoche zum spätestmöglichen Zeitpunkt, im Sommer 2021 stattfinden. Bis dahin wollte man den Dialog in der Bevölkerung über Zusammenhänge von Ernährung, Tierwohl, Umweltschutz und der Entwicklung der Landwirtschaft forcieren. Die dramatischen Auswirkungen der Corona-Krise haben die Initiatoren jedoch nun dazu bewogen, die 2. Phase des Volksbegehrens um über ein halbes Jahr vorzuziehen.

Unser Land befindet sich am Beginn einer schwierigen Zeit, die uns alle noch viel stärker fordern wird, als wir es derzeit erahnen können. Es ist eine Zeit, in der viele Menschen nicht nur um ihre Gesundheit, sondern auch um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen müssen. Das wird leider noch viele Monate lang andauern und hat zurecht oberste Priorität. Unsere Mitstreiter und Partner setzen all ihre Energien & Ressourcen ein, um möglichst schnell für Stabilität und Aufschwung zu sorgen. Wir haben uns daher entschieden die erste Phase frühzeitig zu beenden und das Tierschutzvolksbegehren schon jetzt auf den finalen Weg ins Parlament zu bringen“ sagt Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehren.

Seit Ende Februar mussten die Aktivitäten des Volksbegehrens fast gänzlich eingestellt werden. Bis dahin wurden hunderte Veranstaltungen und mehrere Kampagnen durchgeführt, breite Allianzen geschmiedet, unzählige Gespräche mit Entscheidungsträgern geführt. Mit großem Erfolg: Zentrale Forderungen des Tierschutzvolksbegehren konnten im neuen Regierungsprogramm untergebracht werden. Auch der öffentliche Diskurs konnte maßgeblich geprägt werden, Themen wie Tiertransporte, Lebensmittelimporte oder Billigfleisch erlangten so viel mediale Aufmerksamkeit wie noch nie. Nun soll Anfang Juli 2020 der Einleitungsantrag beim Innenministerium eingebracht werden, eine Eintragungswoche findet dann voraussichtlich im Winter 2020 statt.

Es ist nicht leicht für uns, aber in dieser Notlage beschränken wir uns auf die Erreichung der 100.000-Unterschriften-Hürde, damit die parlamentarische Behandlung gesichert ist. Das ist unser Pflichtprogramm, das wir noch gemeinsam bewältigen möchten. Alles andere kommt derzeit einer Kür gleich, für die uns als ehrenamtliche Bewegung angesichts der gewaltigen Herausforderungen in der Corona-Krise schlicht die Kraft fehlt. Wir sind Väter und Mütter, Arbeitende und Unternehmer, Studierende und Pensionisten – und wir alle müssen unseren persönlichen Beitrag leisten, Österreich gemeinsam durch diese schwere Krise zu bringen. Auch wenn das mitunter schmerzlichen Verzicht bedeutet“ so Bohrn Mena abschließend.

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