Corona: Handelsverband startet Initiative "PARTNER HELFEN HÄNDLERN"

Neue Plattform bietet kostenlose oder stark preisreduzierte Soforthilfe-Maßnahmen von Rechtsberatung bis zum Gratis-Webshop.

Wien (OTS) - Österreich läuft zurzeit im Corona-Krisenmodus und der Handel zählt zu den am stärksten betroffenen Branchen. Die meisten Händler mussten ihre Geschäfte vorübergehend schließen, einige kämpfen um ihre Existenz.

Initiative "PARTNER HELFEN HÄNDLERN" macht Handelsbetriebe fit für den eCommerce

Vor diesem Hintergrund hat der Handelsverband beschlossen, ein Soforthilfe-Programm für alle Händler zu starten. Als Ergänzung zur erfolgreichen Job-Initiative "HÄNDLER HELFEN HÄNDLERN" wurde heute die neue Plattform "PARTNER HELFEN HÄNDLERN" vorgestellt.

Das Ziel: Händler, die zurzeit im stationären Handel keine Umsätze erzielen, sollen zumindest einen Teil davon im eCommerce erwirtschaften können. Hierzu steht eine umfangreiche und ständig wachsende Palette an Serviceleistungen zur Verfügung – teils kostenfrei, teils zu stark reduzierten Preisen.

"Die Initiative PARTNER HELFEN HÄNDLER richtet sich an alle Händler in Österreich. Wir bieten kostenlose oder stark preisreduzierte Soforthilfe-Maßnahmen von Rechtsberatung bis zum Gratis-Webshop. Alle Angebote wurden vom Handelsverband vorab überprüft. Wir erleben hier gerade eine unglaubliche Welle der Solidarität zwischen dem Handel und seinen Partnern. Das gibt Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten", erklärt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Auf www.handeldigital.at können Handelsbetriebe die für sie relevanten Tipps und Leistungen sofort abrufen. Interessierte Dienstleister wiederum können über die Plattform bzw. direkt über die Projektleiterin Isabel Lamotte (isabel.lamotte@handelsverband.at) kostenfrei ihre Soforthilfe-Pakete anbieten.

Die Zeit drängt: Händler brauchen JETZT Liquiditätsoffensive

So wichtig und sinnvoll Initiativen wie "PARTNER HELFEN HÄNDLERN" oder das österreichische Webshop-Verzeichnis www.ecommerceaustria.at auch sind – das alleine reicht nicht aus, um das Überleben aller Handelsbetriebe in Zeiten von Corona zu sichern.

"Wir machen uns große Sorgen um unsere Handelsbetriebe. Viele Non-Food Händler machen seit mehr als einer Woche Null Euro Umsatz, ihnen geht die Luft aus und 490.000 Arbeitsplätze sind akut gefährdet. Umso mehr ist es jetzt eine Überlebensfrage für alle Handelsbetriebe, dass den Ankündigungen seitens der Politik schnell konkrete Taten folgen. Uns ist bewusst, wie schwierig diese Situation für alle ist – insbesondere auch für die politischen Entscheidungsträger, die ein exzellentes Krisenmanagement an den Tag legen. Doch nun muss Geld fließen, um Arbeitsplätze zu sichern", appelliert Rainer Will im Namen des Präsidiums des Handelsverbandes.

Der Handel braucht umgehend eine Liquiditätsoffensive, klare Zuständigkeiten und Ansprechpersonen für alle Betriebe. Wir appellieren im Namen des heimischen Handels und des Wirtschaftsstandortes Österreich an die Bundesregierung, die entsprechenden Maßnahmen so schnell wie möglich auf den Boden zu bringen.

Rückfragen & Kontakt:

Handelsverband
Mag. Gerald Kuehberger, MA
Pressesprecher
Tel.: +43 (1) 406 22 36 - 77
gerald.kuehberger@handelsverband.at
www.handelsverband.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HVB0001