„gemeinsamschaffenwirdas.at“: Launch von Soforthilfe-Plattform zur Sicherung der Regionalversorgung durch KMU

Schnelle Nachbarschaftshilfe für Unternehmen und Privatpersonen in der Krise. Burgenland gestartet,weitere Bundesländer folgen. Landesweiter Unternehmensaufruf zur kostenlosen Teilnahme

Jois (OTS) - Zusammenhalt und Solidarität sind aktuell wichtiger denn je. Nicht nur ältere Menschen benötigen akute Hilfeleistungen, auch viele KMU aus den Regionen fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz. Im Burgenland hat deshalb vor wenigen Tagen die österreichweite Soforthilfe-Plattform gemeinsamschaffenwirdas.at gelaunched, die schnelle Nachbarschaftshilfe zwischen Unternehmen und Privatpersonen der unmittelbaren Umgebung – bis zu 50 km Radius – ermöglicht. Ab sofort steht die Plattform jedoch ganz Österreich offen. Ziel ist, die regionale Nahversorgung unabhängig von logistischen Abhängigkeiten aufrecht zu erhalten, existentiell bedrohten Unternehmen wirtschaftliche Perspektiven aufzuzeigen, sowie jene hilfsbedürftigen Menschen zu unterstützen, die nun auf rasche Belieferung angewiesen sind. Unternehmen aus ganz Österreich sind jetzt aufgerufen, sich auf der unentgeltlichen Plattform kostenlos zu registrieren, zu unterstützen und damit die solidarische Community auf ganz Österreich auszuweiten. Finanziert wird gemeinsamschaffenwirdas.at bis dato vollständig aus Eigenmitteln der Initiatorin Gerlinde Schmid.

„Der Bedarf nach Hilfe aus der Region ist sehr groß. Nicht nur Menschen, die auf regionale Nahversorger angewiesen sind, auch zahlreiche Unternehmen verschiedenster Branchen, machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Besonders unter Druck stehen bereits die Bauern, welchen für die bevorstehende Radieschen- oder Spargelernte die Erntehelfer fehlen oder der Handel. Auf der anderen Seite gibt es momentan jedoch sehr viele Menschen, die sich sinnvoll betätigen und Geld verdienen wollen. Ich möchte all diese Menschen in ihrem regionalen Umfeld miteinander vernetzen und eine schnelle, unkomplizierte Hilfe ermöglichen. Meine Vision ist, dass der Gedanke, sich solidarisch gegenseitig zu helfen und regional sowie nachhaltig einzukaufen, auch nach der Krise erhalten bleibt,“ so Gerlinde Schmid, Gründerin und Initiatorin der Plattform.

Nachbarschaftshilfe in 50 km Umkreis und in bis zu 15 Kategorien

Kernprinzip von gemeinsamschaffenwirdas.at ist, die Suchergebnisse bewusst mit einem engen Radius von bis zu max. 50 km mit dem Standort des Suchenden zu verknüpfen. Dadurch werden auch kleine Anbieter, die über keine ausreichenden Werbemittel verfügen, mit ihren Produkten und Dienstleistungen wahrgenommen. Unternehmen können ihre Produkte und Dienstleistungen nach einer kostenlosen Registrierung in 15 verschiedenen Kategorien unterschiedlichster Branchen anbieten wie z.B. u.a. bei „Essen“, „Ab Hof“, „Reparaturen“ und „Gesundheit“, aber auch bei „Haus“, „EDV“, „Freizeit“, „Mode“, „Garten“, „Tiere“, „Kinder“ und mehr. Das Angebot der Plattform soll die Grundversorgung absichern, aber auch einer Branche wie z.B. dem Handel durch die Änderung des Geschäftsmodelles auf Lieferung/Abholung eine Chance geben, trotz Krise Einnahmen zu generieren.

An- und Ablieferung ohne direkten Kontakt

Sämtliche Kaufanbahnung oder Kaufabwicklung findet ohne direkten Kontakt und unter Einhaltung aller erforderlichen Covid-Präventionsmaßnahmen durch das Bundeskanzleramt statt. Die teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich demnach bei der Registrierung auf gemeinsamschaffenwirdas.at, die notwendigen Hygienevorschriften und Sicherheitsabstände zu Mitmenschen einzuhalten. Die Kontaktaufnahme zwischen Unternehmen und Privatpersonen, Helfenden und Hilfe Suchenden erfolgt deshalb nur telefonisch oder per Email. Ihre Bestellungen holen KundInnen entweder selbst ab Hof des Betriebes ab, oder das Unternehmen stellt direkt zu. Die Plattform bietet die regionale Vernetzung in ganz Österreich an, für alle weiteren Modalitäten sind die Firmen selbst verantwortlich.

Unternehmens-Aufruf: Unterstützung für den guten Zweck

Jede Unterstützung und Teilnahme an der Plattform dient dem guten Zweck. Eine Unterstützung in Form von Unternehmens-Sponsorings würde jedoch helfen, den Fortbestand der Plattform weiter zu sichern. „Wir können die Krise nur gemeinsam meistern. Deshalb rufe ich Unternehmen und HelferInnen in ganz Österreich auf, sich auf gemeinsamschaffenwirdas.at zu registrieren und beizutragen, dass wir die Plattform auf ganz Österreich ausdehnen können. Privatpersonen bitte ich, bevor sie bei großen Ketten etwas bestellen wollen, zuerst auf gemeinsamschaffenwirdas.at nach Anbietern aus ihrer Region zu suchen und diese mit ihrem Kauf zu unterstützen,“ so Schmid.

Großer Unternehmensbedarf: Rund 350 Registrierungen in drei Tagen

Gelaunched wurde gemeinsamschaffewirdas.at erst vor wenigen Tagen als burgenländisches Pilotprojekt. Im Fokus stand, den Bedarf nach direkter, schneller Hilfe zwischen Unternehmen und Privatpersonen zu erheben. Binnen drei Tagen registrierten sich jedoch bereits mehr als 350 burgenländische Unternehmen. Dies zeigt, dass Unternehmen die Hilfe der Plattform, ihre Produkte und Dienstleistungen weiter im direkten Umkreis anbieten zu können, intensiv nutzen wollen. Daher soll gemeinsamschaffenwirdas.at jetzt auf ganz Österreich ausgeweitet werden. Einträge sind ab sofort aus ganz Österreich kostenfrei möglich.

Die Gründerin der Plattform

Gerlinde Schmid ist Initiatorin und Gründerin der Plattform gemeinsamschaffenwirdas.at. Entwickelt hat die Geschäftsführerin einer in Jois im Burgenland ansässigen Werbeagentur die Idee zur Plattform, aufgrund ihres Wunsches, helfen zu wollen und eine praktische, schnell umsetzbare Lösungen anzubieten.

Mehr Informationen unter www.gemeinsamschaffenwirdas.at

Bildmaterial:
anbei. Abdruck honorarfrei unter Angabe des Bildcredits: Gerlinde Schmid
Bilder: Screenshots Plattform www.gemeinsamschaffenwirdas.at
und Porträtfoto Gerlinde Schmid, Plattform-Gründerin und Initiatorin

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Katharina Wachter, MA
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