„WELTjournal“-Reportage über „Italien – Corona-Krise Woche vier“

Am 25. März ab 22.30 Uhr in ORF 2; danach „WELTjournal +: Cannabis – Das große Geschäft“

Wien (OTS) - Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zeigt am Mittwoch, dem 25. März 2020, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Italien – Corona-Krise Woche vier“ der Südtiroler Reporter Markus Frings und Marco Polo. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr „Cannabis – Das große Geschäft“.

WELTjournal: „Italien – Corona-Krise Woche vier“

Die Lagunenstadt Venedig menschenleer: in Woche vier der Corona-Krise ein ebenso faszinierendes wie verstörendes Bild. In der Stadt, die üblicherweise vom Massentourismus schier erdrückt wird, sind Plätze und Gassen wie leergefegt und das Wasser in den Kanälen so klar wie schon lange nicht.
Mit Sondergenehmigung bereisen die Südtiroler Reporter Markus Frings und Marco Polo Venedig und den vom Virus besonders betroffenen Norden Italiens. Sie sind mit Schutzmasken und Handschuhen ausgerüstet und filmen Sicherheitskontrollen, nächtliche Desinfektionstrupps in den Straßen, befragen Virologinnen und Virologen, Kleinunternehmer/innen und Bürger/innen.
Kameramann Marco Polo zeigt, wie sich seine Familie in Bozen mit der ungewöhnlichen Situation – ohne Schulunterricht, ohne Ausflüge oder Sport im Freien – arrangiert hat. Viele Italienerinnen und Italiener scheinen sich in ihrem neuen Alltag ohne Alltag mittlerweile eingefunden zu haben.

WELTjournal +: „Cannabis – Das große Geschäft“

Während die Menschen in Österreich angesichts der Corona-Krise ihre Lebensmittelvorräte aufgefüllt haben, haben sich in den Niederlanden Schlangen vor den berühmten Coffee-Shops gebildet, in denen Cannabis verkauft wird. Tausende Niederländer/innen wollten sich noch rechtzeitig vor der angekündigten Schließung der Geschäfte mit Marihuana eindecken. In den Niederlanden ist der Besitz von bis zu fünf Gramm erlaubt, ebenso wie mittlerweile in elf Bundesstaaten der USA. Weiters haben 30 Bundesstaaten Cannabis als Arzneimittel zugelassen.
„WELTjournal +“ zeigt eine Reisereportage durch das cannabisfreundliche Amerika, in dem sich auch immer mehr Republikaner für die Freigabe des profitablen Rauschmittels einsetzen. Die Legalisierungswelle hat einen Boom ausgelöst, der in Anlehnung an den großen Goldrausch auch „Green Rush“ genannt wird. Vielfältige Arbeitsplätze sind entstanden, vom Anbau bis zur Qualitätskontrolle, vom Marketing bis zum Handel in speziellen Shops und Cafés. In Colorado kann man Cannabis sogar an sogenannten „Gas&Grass“-Tankstellen kaufen. Begonnen hat das Umdenken mit der Geschichte der vierjährigen Charlotte, die täglich von Dutzenden Epilepsie-Anfällen geplagt wurde und heute, dank medizinischem Cannabis, ein fast normales Leben führen kann.

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