Dringender Appell an Regierung: Stoppt bitte die Tiertransporte!

Initiator Sebastian Bohrn Mena richtet sich in Videobotschaft direkt an Bundesminister Rudolf Anschober

Die halbe Welt muss wegen der Coronakrise stillstehen, doch die Tiertransporte gehen weiter. Vor Schmerzen schreiende Tiere in Transporten auf unseren Straßen sind ein Zustand, den wir nicht länger akzeptieren können. Ich habe mich daher heute direkt an Tierschutzminister Rudi Anschober gewandt mit der Bitte, sich sofort für einen Stopp auf nationaler wie europäischer Ebene einzusetzen. Die Tiere dürfen in der Krise nicht noch mehr leiden als unbedingt nötig
Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Volksbegehrens

Wien (OTS) - In den letzten Tagen häufen sich Berichte über Tiere, die in Transporten feststecken, weil sie aufgrund der Coronakrise nicht oder nur verspätet abgefertigt werden können. Dennoch werden sie weiter auf Reise durch halb Europa geschickt. Dies widerspricht im Grunde der EU-Verordnung, die einerseits vorsieht, dass ein Transport ohne Verzögerungen durchzuführen ist und andererseits Transporte verbietet, wenn das Wohlbefinden nicht gesichert ist. Beides ist derzeit aufgrund der Notlage definitiv nicht der Fall.

Die halbe Welt muss wegen der Coronakrise stillstehen, doch die Tiertransporte gehen weiter. Vor Schmerzen schreiende Tiere in Transporten auf unseren Straßen sind ein Zustand, den wir nicht länger akzeptieren können. Ich habe mich daher heute direkt an Tierschutzminister Rudi Anschober gewandt mit der Bitte, sich sofort für einen Stopp auf nationaler wie europäischer Ebene einzusetzen. Die Tiere dürfen in der Krise nicht noch mehr leiden als unbedingt nötig“, sagt Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Volksbegehrens.

Durch die unterschiedlichen Grenzregelungen in europäischen Mitgliedsstaaten während der Coronakrise, die sich zudem teils täglich ändern können, kommt es zu langen Verzögerungen bei den Transporten. Die ungehinderte Fahrt ist daher nicht sichergestellt und darf nach Ansicht von Veterinärmedizinern wie Dr. Alexander Rabitsch nicht durchgeführt werden. Die einminütige Videobotschaft wurde auf Facebook veröffentlicht und kann zusätzlich hier abgerufen werden: https://youtu.be/A9eKvoubP6Q.

Rückfragen & Kontakt:

Tierschutzvolksbegehren I +43 660 703 88 64
verein@tierschutzvolksbegehren.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TIV0001