NEOS zu Corona: Auch die Bauwirtschaft braucht klare Verhältnisse

Sepp Schellhorn: „Baustellen schließen, Mitarbeiter_innen schützen und bessere Unterstützung für die Betriebe.“

Wien (OTS) - Mit einem Appell zur vorübergehenden Schließung der Baustellen wendet sich NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn an die Teilnehmer_innen des heutigen Treffens zu dem Thema mit dem Gesundheitsminister: „Die Bevölkerung ist aufgerufen, möglichst daheim zu bleiben, gleichzeitig werden Beschäftigte in der Bauwirtschaft weiter in Bussen in Gruppen zu den Baustellen gefahren. Das geht nicht! Unternehmer und Arbeitnehmer in der Bauwirtschaft sind zu Recht verwirrt, was eigentlich gilt.“

Schellhorn fordert deshalb Klarheit: „Die harten Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus sind wichtig. Es ist jetzt an der Zeit, dass die Regierung auch in der Bauwirtschaft für klare Verhältnisse sorgt: Wir werden, weil die Gesundheit der Menschen aktuell vorgeht, auch auf Baustellen den Betrieb für einige Zeit einstellen müssen. Wenn wir das klipp und klar aussprechen und schnell eine Vorgangsweise und Unterstützung für die Betriebe schaffen, dann können wir auch in der Bauwirtschaft diese Krise meistern.“

Schellhorn appelliert an die Betriebe, ihre Mitarbeiter_innen in Kurzarbeit zu schicken, statt sie zu kündigen. Aber auch da müsse die Regierung dringend noch nachjustieren: „Ein großes Problem bei der Kurzarbeit ist derzeit noch, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann krank werden“, erklärt Schellhorn.„Normalerweise unterbricht ein Krankenstand die Kurzarbeit, der Arbeitgeber müsste dann die Lohnkosten wieder komplett übernehmen und bekommt, solange der Krankenstand dauert, das Geld nicht ersetzt. Das wäre für die betroffenen Unternehmen ein großes Problem, da muss es rasch und unbürokratisch zu einer Lösung kommen.“

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