Grüner Anti-Atom-Sprecher Litschauer fordert: „Unsichere AKWs gehören während der Corona-Krise sofort runtergefahren“

Erdbeben in Zagreb unterstreicht einmal mehr Krško-Gefahr - externe Gefahrenquellen gehören auf ein Minimum reduziert Erdbeben in Zagreb unterstreicht einmal mehr Krško-Gefahr - externe Gefahrenquellen gehören auf ein Minimum reduziert

Wien (OTS) - „Die Corona-Krise hat massive Auswirkungen auf ganz Europa, ein Atomunfall wäre nicht vertraftbar. Unsichere AKWs gehören daher runtergefahren. Für uns Grüne am besten für immer. Aber in Zeiten wie diesen zumindest so lange, so lange die Corona-Krise Europa im Würgegriff hat“, fordert heute der Anti-Atom-Sprecher der Grünen, Nationalrat Martin Litschauer.

Das Erdbeben heute früh in der Nähe der kroatischen Hauptstadt Zagreb müsse als deutliche Wahrung gesehen werden. Denn unweit des Epizentrums befindet sich das slowenischen Atomkraftwerk Krsko, das dafür bekannt ist, dass es einem starken Erdbeben nicht Stand halten würde.

„Wir müssen in dieser Krise gerade alle anderen möglichen Gefahrenquellen auf ein absolutes Minimum reduzieren. Ein zweites Fukushima würde Europa in diesen Zeiten ins Chaos stürzen“, so Litschauer.

Er sieht aufgrund des coronabedingten Shutdowns der Wirtschaft auch keine Engpässe bei der Energieversorgung. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Strom gerade zwingend gebraucht wird“, so der Grüne Nationalrat.

Europa müsse mittelfristig Kroatien unterstützen, damit die Pläne für den Zubau eines zweiten Atomreaktors in diesem Erdbebengebiet aufgegeben werden.

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