FPÖ — Ofner zu Coronavirus: Der heimischen Lebensmittelproduktion wird künftig wieder ein höherer Stellenwert beigemessen

Freiheitlicher Entschließungsantrag betreffend „Fixkostenbremse für in ihrer Existenz bedrohte Privatpersonen und Unternehmer aufgrund der COVID-19-Krise“

Wien (OTS) - „Wir werden uns nach der Corona-Krise die Frage stellen müssen, ob weiterhin die Globalisierung der Regionalität mit der einhergehenden Abhängigkeit vorzuziehen ist. Ich bin aber überzeugt, dass künftig der heimischen Versorgung und Produktion im Lebensmittelsektor aber auch im medizinischen Bereich wieder ein höherer Stellenwert beigemessen wird“, sagte heute der Kärntner freiheitliche Bundesrat Josef Ofner in seinem Debattenbeitrag im Bundesrat.

„Derzeit muss in Kärnten mehrere Tage auf das Ergebnis nach einer Testung auf das Coronavirus gewartet werden, weil laufend diese Tests zur AGES nach Wien geschickt werden müssen. Gerade diese Tests bedeuten aber Gewissheit und Sicherheit und daher besteht in dem Fall akuter Handlungsbedarf, denn der Faktor Zeit spielt eine große Rolle“, betonte Ofner, der auch einen Antrag einbrachte, indem die Bundesregierung aufgefordert wird, jene Schritte zu setzen beziehungsweise Maßnahmen einzuleiten, die für jene Privatpersonen sowie Wirtschaftstreibende, die von der COVID-19-Krise existentiell betroffen sind, Stundungen von Wohnungs- und Geschäftsmieten, Pachtzahlungen, Energiekosten, Versicherungsprämien sowie von Raten für Bankkredite bis zur Bewältigung der COVID-19-Krise sicherstellen. Darüber hinaus wird die Bundesregierung aufgefordert, dem Nationalrat umgehend eine Regierungsvorlage zuzuleiten, mit der gewährleistet wird, dass jene Unternehmer, die gegenwärtig Arbeitnehmer nicht kündigen, sondern (im Wege der Kurzarbeit) bemüht sind Dienstverhältnisse aufrecht zu erhalten, hinkünftig bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen bevorzugt werden.“

„Die österreichischen Gemeinden sind es mit den heimischen Betrieben und mit den vielen engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Großartiges in dieser Krise leisten. Daher möchte ich mich auch bei diesen Menschen recht herzlich bedanken“, so Ofner.

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