NEOS begrüßen mehr Geld für Erforschung von COVID

Brandstätter: „Es stellt sich die Frage, warum die Regierung bis heute gewartet hat und das nicht gestern im Parlament thematisiert hat."

Wien (OTS) - NEOS-Forschungssprecher Helmut Brandstätter begrüßt die Ankündigung, 22 Millionen Euro zur Erforschung von COVID zur Verfügung zu stellen: „Das ist ein wichtiger Schritt, wobei 22 Millionen wohl nicht ausreichen werden. Die Stärkung der Grundlagenforschung, des Forschungsstandorts Österreich, die Förderung von Forscherinnen und Forschern, die in Österreich arbeiten – all das sind Themen, die wir NEOS schon lange ansprechen, und ich freue mich, dass die Ministerien jetzt tätig werden.“ Man solle außerdem die Gelegenheit wahrnehmen, die Forschungsagenden endlich in ein einziges Ministerium zu ziehen, fordert Brandstätter: „Jetzt müssen alle Maßnahmen mühsam zwischen drei Ministerium abgesprochen werden. Das ist ineffizient und verlangsamt wichtige Entscheidungen. Außerdem muss die Forschung auf EU Ebene besser koordiniert werden.“

Brandstätter äußert auch Bedenken bezüglich der Art und Weise, wie das Forschungspaket präsentiert wurde: „Die heute angekündigte Forschungsförderung ist sehr wichtig und begrüßenswert, aber mir ist nicht ganz klar, warum dazu eine extra Pressekonferenz mit drei Regierungsmitgliedern notwendig war. Gestern war Plenarsitzung des Nationalrats mit Budgeterklärung, bei der ein Milliardenhilfspaket beschlossen wurde. Es wäre sinnvoller gewesen, bei dieser Gelegenheit auch gleich das Forschungsbudget zu thematisieren. Ich warne hier davor, von wichtiger Krisenkommunikation in Regierungs-PK abzugleiten. Rasch Mittel für die Forschung zur Verfügung zu stellen ist jetzt wichtiger als die Anzahl der Pressekonferenzen.“

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