Schwarzmann fordert Hauswirtschaft in Schullehrplan

Krise zeigt hohe Notwendigkeit regionaler Produkte von Bäuerinnen und Bauern

Wien (OTS) - Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Österreichische Bäuerinnen fordert den Ausbau des Schulfachs "Ernährung und Konsumbildung", wie es dieses schon in der Neuen Mittelschule gibt, für alle Schultypen. "Krisensituationen wie diese zeigen uns deutlich, dass jeder Mensch über landwirtschaftliche Lebensmittelproduktion und hauswirtschaftliche Grundkenntnisse Bescheid wissen muss. Wir brauchen ein Schulfach zum Thema 'Ernährung und Konsumbildung' für alle Kinder ab zehn Jahren", fordert Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann. Die meisten Menschen verbringen derzeit ihren Alltag zu Hause mit Kinderbetreuung, der Zubereitung von schmackhaften Gerichten für die Familie - vorzugsweise aus regionalen Produkten von unseren heimischen Bäuerinnen und Bauern - oder mit Aufräumen, um sich wohl zu fühlen. Hauswirtschaft ist somit für die Lebensqualität aller Menschen eine wesentliche Grundlage", so Schwarzmann.

Welttag der Hauswirtschaft: 21. März

Der Welttag der Hauswirtschaft findet seit 1982 jährlich am 21. März statt. Ziel ist es, der Öffentlichkeit bewusst zu machen, dass hauswirtschaftliches Können und Wissen eine Grundlage des Alltags darstellen. "Infolge des Wandels der Gesellschaft wird der Bedarf an hauswirtschaftlichen Kenntnissen immer wichtiger. Das Wissen um die Hauswirtschaft hilft jungen Menschen, sich im Leben zurechtzufinden, ihren Haushalt zu managen, ihre Finanzen im Griff zu haben und so schrittweise einen eigenen Wohlstand aufzubauen. Hauswirtschaftliche Bildung vermittelt nachhaltiges Denken und Handeln im ökologischen, ökonomischen und sozialen Zusammenhang", erklärt Schwarzmann.

"Hauswirtschaftliche Leistungen, die tagtäglich in Millionen von Privathaushalten und hauswirtschaftlichen Dienstleistungsbetrieben für Menschen erbracht werden, stehen zunehmend unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Dazu braucht es hauswirtschaftliche Bildung und Ausbildung", sagt Schwarzmann und weiter: "Ich bin überzeugt davon, dass 'Ernährung und Konsumbildung' als Schulfach die notwendige Ergänzung zum geforderten Bildungsschwerpunkt 'Digitalisierung' ist. Gerade die jetzige Situation zeigt uns, wie wichtig der handfeste Bezug zum Boden, auf dem wir leben und der uns ernährt, ist", so die Bundesbäuerin.

Zum Thema "Landwirtschafts- und Ernährungsbildung in der Zukunft" können sich die Österreicherinnen und Österreicher noch bis 30. April an der Umfrage "Damit unsere Kinder später nicht Äpfel mit Birnen vergleichen" der ARGE Österreichische Bäuerinnen unter https://www.umfrageonline.com/s/apfel-birne beteiligen. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ARGE Österreichische Bäuerinnen
Geschäftsführerin DI Michaela Glatzl, MA
Schauflergasse 6, 1010 Wien
Tel.-Nr.: 01/53441-8517, Mobil: 0676/83441-8517
E-Mail:m.glatzl@lk-oe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIM0004