Freiheitliche Wirtschaft (FW): Wirtschaft braucht mehr als ein lückenstopfendes Hilfspaket nach dem anderen!

FW-Krenn: Regierung muss bereits jetzt die Weichen für ein visionäres Konjunkturprogramm für nach der Krise stellen!

Wien (OTS) - „Unbestritten sind die Anstrengungen und Entscheidungen der Regierung sowie der Standortpartner (vormals Sozialpartner) zur Bewältigung der Krise die richtigen Schritte. Die Aufstockung der Mittel für die Wirtschaft als Schutz und Erhalt der Leistungsträger, aber auch die vielen Möglichkeiten der Aussetzung von Zahlungen, Stundungen oder Beitragssenkungen kommen keinen Tag zu spät. Es ist daher unabdingbar, bereits jetzt an die Zukunft zu denken, um die Rezession abzufedern bzw. zu überstehen. Das zu erwartende Budgetdefizit und der neuerliche Anstieg der Staatsschulden fordern ein Zusammenarbeiten und vor allem ein visionäres Konjunkturprogramm sowie einen Schutzschirm für die Zukunft am Standort Österreich und Europa“, so der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) und WKÖ-Vizepräsident, Matthias Krenn.

Krenn weiter: „In den letzten Jahrzehnten hat sich die Wirtschaft verstärkt global entwickelt und das fehlende Bewusstsein zur Regionalität macht umso krisenanfälliger. Internationale Konzerne und auch Teile der spekulativen Finanzwelt profitieren gerade jetzt überproportional von der Krise, wo hingegen unsere heimischen Betriebe, ob klein oder groß, um ihre Existenz und Fortbestand kämpfen müssen. Dadurch wird ein Wirtschaftsabschwung eingeleitet, den es gilt, rasch mit folgenden Maßnahmen zu bekämpfen, um den Wirtschaftskreislauf anzukurbeln:

  • mehr unternehmerische Freiheiten und Bürokratieabbau
  • Steuerfairness auch durch Senkung der Mehrwertsteuer
  • Förderung von Investitionen in den Wiederaufbau und Digitalisierung
  • Vorziehung von öffentlichen Aufträgen unter Berücksichtigung regionaler Unternehmen
  • Verankerung Wirtschaft als Staatsziel in die Verfassung.

„Unternehmer brauchen planbar und verstärkt Stabilität, Kontinuität und Rechtssicherheit für sich und ihre Mitarbeiter! Die Regierung ist daher angehalten, nicht nur anlassbezogen und kurzfristig mit Hilfen tätig zu werden, sondern es müssen bereits die Weichen für nach der Krise gestellt werden. Unternehmer sind das Rückgrat des Wirtschaftskreislaufes und brauchen zukünftig noch mehr nachhaltige, erfolgsbringende Rahmenbedingungen, unternehmerische Freiheiten sowie Perspektiven“, fordert Krenn abschließend als stärkende Maßnahmen für die Unternehmer am Standort Österreich.

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