Ingrid Korosec und Karl Mahrer: „Glauben Sie weder Fake-News, noch Trickbetrügern!“

ÖVP-Sicherheitssprecher und Seniorenbund-Präsidentin warnen vor Fake News über falsche Polizisten oder Gesundheitsbeamte: „Öffnen Sie Fremden nicht die Tür – rufen Sie die Polizei!“

Wien (OTS) - Die Coronavirus-Krise ist Hochsaison für Gerüchte über Trickbetrüger. Diese seien angeblich als falsche Polizeibeamte oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde unterwegs und würden versuchen, Seniorinnen und Senioren Bargeld und Wertgegenstände abzunehmen. Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec und der Sicherheitssprecher der ÖVP, Karl Mahrer, warnen ältere Menschen eindringlich vor Panikmache. „Laut dieser Gerüchte täuschen Betrüger Gefahren wie angebliche Einbrüche oder Überfälle vor, um an Geld und Wertsachen zu kommen. Weiter wird auch von angeblichen Sicherheitskontrollen, in Not geratenen Familienmitgliedern oder kostenpflichtigen Virus-Testungen berichtet. Bitte glauben Sie diesen Gerüchten und Fake-News kein Wort. Trotzdem gilt weiterhin: Lassen Sie keine Fremden in Ihre vier Wände!“, betont Mahrer, seines Zeichens auch ehemaliger Vizepräsident der Wiener Polizei.

Auch Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec appelliert an die ältere Generation, ruhig, aber vorsichtig zu bleiben. „Polizeibeamte fordern niemals am Telefon Geld. Diese Verbrecher versuchen, aus den Sorgen der Menschen Profit zu schlagen. Sie sollen aber nicht glauben, dass sie mit älteren Menschen leichtes Spiel haben!“, sagt sie. Mahrer und Korosec raten abschließend: „Öffnen Sie Fremden besonders in Krisenzeiten nicht die Tür. Wenn Sie den Verdacht haben, es mit Trickbetrügern zu tun zu haben, rufen Sie unverzüglich die Polizei!“


So schützen Sie sich vor Trickbetrügern:

  • Brechen Sie Telefonate, in denen von Ihnen Geld verlangt wird, sofort ab!
  • Lassen Sie keine Fremden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung!
  • Rufen Sie bei Verdacht sofort die Polizei!
  • Bestehen Sie auf persönliche Treffen mit vermeintlichen Verwandten in Not – akzeptieren Sie keine „Stellvertreter“!
  • Versuchen Sie sich, wenn möglich, Aussehen der vermeintlichen Trickbetrüger sowie Autokennzeichen und weitere Details vermeintliche Täterfahrzeuge zu merken.
  • Geben Sie keine persönlichen Details über Familie oder Vermögen preis.

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Österreichischer Seniorenbund
Mag. Alexander Maurer
Pressesprecher
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