Coronavirus – Heinisch-Hosek an Raab: Brauchen rasches Handeln gegen Gewalt an Frauen

Dank an Bundesländer – Raab soll mit zentralem Krisenstab unterstützen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauenchefin Gabriele Heinisch-Hosek appelliert an Frauenministerin Raab, in der aktuellen Situation ganz rasch Taten zu setzen, um Frauen vor häuslicher Gewalt zu schützen. „Wir wissen, dass Ausnahmesituationen wie die aktuellen Ausgangsbeschränkungen, die dadurch oft bedingte räumliche Enge und wirtschaftliche Ängste die Gefahr von Gewalt an Frauen und Kindern durch ihre Partner bzw. Väter erhöhen. Ich appelliere eindringlich an die Frauenministerin, aktiv zu werden und rasch zumindest zusätzliche Plätze in Frauenhäusern zu schaffen“, so Heinisch-Hosek. ****

Die SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin dankte in diesem Zusammenhang den Bundesländern für ihren Einsatz. Als Beispiel nennt sie die wichtige Initiative von SPÖ-Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer in Oberösterreich, wo jetzt nicht gebrauchte Plätze in der Grundversorgung in Frauenhausplätze umgewandelt werden, damit Frauen und Kinder, die akut Schutz brauchen, diesen auch bekommen. Heinisch-Hosek: „In der aktuellen Situation muss die Politik unbürokratische, kreative Lösungen finden. Es wäre auch im Sinne der Frauen, wenn das nicht nur in den Bundesländern so wäre, sondern wenn auch die Frauenministerin ihren Beitrag für die Frauen in dieser Krise leistet.“

Das könnte u.a. durch einen nationalen Krisenstab mit Frauen-, Innen-und Justizministerium sowie den Opferschutzeinrichtungen zur Verhinderung familiärer Gewalt geschehen, den auch die NGOs gestern gefordert haben. „Frauenministerin Raab ist aufgefordert, hier ihre Verantwortung wahrzunehmen. Sie soll rasch einen Krisenstab gemeinsam mit dem Innen- und dem Justizministerium sowie den Opferschutzeinrichtungen einrichten“, so Heinisch-Hosek, die auch an die Medien appellierte, in ihrer Berichterstattung auf die Frauen-Helpline gegen Gewalt unter der Telefonnummer 0800/222 555 immer wieder hinzuweisen. (Schluss) ah/ls

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