- 17.03.2020, 13:31:07
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Corona: Großer Bedarf an Information bei ArbeitnehmerInnen
Anderl: „AK und ÖGB lassen die ArbeitnehmerInnen nicht allein!“
Utl.: Anderl: „AK und ÖGB lassen die ArbeitnehmerInnen nicht
allein!“ =
Wien (OTS) - AK und ÖGB haben in den vergangenen Tagen ein
umfassendes Informationsangebot zu arbeitsrechtlichen und
Konsumentenschutz-Fragen zur Corona-Krise auf die Beine gestellt. AK
Präsidentin Renate Anderl: „Wir lassen die ArbeitnehmerInnen nicht
allein! Hier geht es um die wirtschaftliche Existenz der Menschen,
die auch weiterhin gesichert sein muss.“ Wie dringend der Bedarf ist,
zeigt eine erste Bilanz, wie das Informationsangebot genutzt wurde.
Die Seite www.jobundcorona.at, auf der ArbeitnehmerInnen die
wichtigsten Informationen zu Fernbleiben von der Arbeit, Entgelt
sowie Arbeit und Familie beantwortet bekommen, hatte seit Sonntag am
ersten Tag 138.000 Zugriffe. ÖGB und Fachgewerkschaften verzeichneten
nochmals 97.500 Zugriffe zum Thema.
Bei der Info-Hotline 0800 2212 00 80 haben sich am ersten Tag pro
Stunde im Durchschnitt 750 Menschen mit arbeitsrechtlichen Fragen an
AK und ÖGB gewandt. Viele der Fragen konnten direkt geklärt werden.
Bei tiefergehenden, komplexen Fragestellungen, werden die
AnruferInnen von den FachexpertInnen zurückgerufen. Zusätzlich steht
den ArbeitnehmerInnen auf www.jobundcorona.at eine Sammlung der
häufigsten Fragen und Antworten (FAQs) zur Verfügung.
Informationen zum Thema Corona über die Social Media Kanäle der
Arbeiterkammer erreichen die Menschen gut: Auf Facebook erreichte die
Information zur AK-ÖGB-Hotline 55.000 Sichtkontakte. In den
vergangenen 28 Tagen haben sich die Impressions von AK Beiträgen auf
Twitter verfünffacht, in den vergangenen sieben Tagen erreichten die
Tweets des AK Accounts 40.300 Impressions pro Tag.
AK Präsidentin Renate Anderl: „Viele erkundigen sich, was sie tun
sollen, da ihnen eine einvernehmliche Trennung vom Chef zur
Unterschrift vorgelegt wurde! Das ist bei Anfragen über die Hotline
das Hauptthema. Wir appellieren noch einmal eindringlich an alle
Unternehmen: Nutzen Sie das Instrument der Kurzarbeit – in Ihrem
eigenen Interesse! Niemand hat etwas davon, wenn Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer jetzt massenhaft auf die Straße gesetzt werden und
die Kaufkraft noch stärker einbricht als unbedingt notwendig. Zeigen
Sie hier gesamtwirtschaftliche Verantwortung.“
„Jetzt geht es wirklich darum, möglichst viele Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer in Beschäftigung zu halten – das funktioniert mit der
Corona-Kurzarbeit. Man kann gar nicht oft genug an die Unternehmen
appellieren, davon Gebrauch zu machen!“, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang
Katzian.
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